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Winrterdienst im Dauereinsatz: 300 Unfälle allein in NRW

Neuer Schnee und frierende Nässe haben Polizei und Winterdienste in ganz Deutschland in der Nacht zum Samstag beschäftigt.

Alleine in Nordrhein-Westfalen kam es nach Angaben der Polizei bis zum frühen Morgen zu 300 Unfällen, die durch das Wetter bedingt waren. Dabei kam ein Mensch ums leben, mehrere wurden schwer verletzt. Auch in Bayern kam es zu zwei tödlichen Unfällen.

In Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern blieb die Lage zunächst ruhiger als erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hatte Sturmböen und Schneeverwehungen angekündigt. Bis zum frühen Morgen schneite es in den meisten Regionen, schwere Unfälle blieben aber aus. Vereinzelt steckten Menschen in Schneeverwehungen fest. Auch in anderen Gebieten Deutschlands fielen größere Mengen Schnee.

Die Winterdienste waren teilweise die ganze Nacht im Einsatz. Sie konzentrierten sich auf größere Straßen, so dass beispielsweise in Schleswig-Holstein einige weniger befahrene Routen unpassierbar waren. Aufgrund von umgekippten oder querstehenden Lastwagen waren mehrere Autobahnen teils stundenlang blockiert. Der in der Nacht entstandene Blechschaden geht in die Millionen.

DPA / DPA