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Winter bringt ADAC-Rekord: "Gelbe Engel" so oft im Einsatz wie nie

Vor allem wegen des harten Winterwetters mussten die Pannenhelfer des ADAC im vergangenen Jahr häufiger ausrücken als je zuvor. Im Schnitt alle acht Sekunden wurden die "Gelben Engel" gebraucht, wie der Verkehrsclub am Dienstag in München mitteilte.

Vor allem wegen des harten Winterwetters mussten die Pannenhelfer des ADAC im vergangenen Jahr häufiger ausrücken als je zuvor. Im Schnitt alle acht Sekunden wurden die "Gelben Engel" gebraucht, wie der Verkehrsclub am Dienstag in München mitteilte. Obwohl die Abwrackprämie 2009 rund zwei Millionen neue Autos auf die Straße gebracht habe, sei die Zahl der Hilfseinsätze des ADAC und seiner Partner um 5,8 Prozent auf 3.932.746 gestiegen.

"Die einzige Erklärung, die es dafür geben kann, ist, dass es wirklich ein sehr harter Winter war", sagte ADAC-Sprecher Christian Buric. Passend dazu waren kaputte oder leere Batterien die häufigste Panne. Diese machen sich typischerweise bei tiefen Temperaturen bemerkbar. 616.833 mal wurden die "Gelben Engel" deswegen gerufen, das waren 73.964 Einsätze mehr als 2008. Inzwischen seien sehr viele Autofahrer mit alten Batterien unterwegs, die schneller ausfielen.

Zweithäufigste Panne waren den Angaben zufolge Defekte in der Zündanlage mit 176.430 Fällen. Die Zahl der Reifenpannen ging leicht zurück, von 136.085 auf 134.088 Einsätze.

Spitzentag für die "Gelben Engel" war 2009 der 21. Dezember mit 28.672 Panneneinsätzen. Auch am 7. Januar vergangenen Jahres waren sie stark gefordert. Damals wurden sie zu 25.386 Einsätzen gerufen. Insgesamt fuhren die 1.700 Fahrzeuge der Pannenhelfer im vergangenen Jahr 56,7 Millionen Kilometer. Das entspricht fast der 150-fachen Strecke zwischen Erde und Mond. Meist konnten die "Gelben Engel" helfen. Laut ADAC gelang es in 84,4 Prozent der Fälle, liegengebliebene Autos wieder flott zu kriegen.

APN / APN
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