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Kurioser Einsatz: Vater braucht kurz vor Feierabend unbedingt noch Windeln – dann rückt die Polizei an

In Wismar erleben Polizisten einen ungewöhnlichen Einsatz: In einem Supermarkt wird der Alarm ausgelöst. Dort finden sie einen Mann auf der Suche nach Windeln.

Blaulicht der Polizei

Die Polizei musste zu einem ungewöhnlichen Einsatz anrücken (Symbolbild)

DPA

Wenn es um ihre Kinder geht, verstehen Eltern oft keinen Spaß mehr. Verständlich, schließlich ist im Leben meist nichts wichtiger als der eigene Nachwuchs. Es verwundert also nicht, dass ein 30-jähriger Mann in Wismar den Feierabend der Supermarkt-Angestellten ignorierte, als er kurz vor Ladenschluss in die Filiale stürmte. Denn er brauchte Windeln. Sofort. Die waren zu Hause nämlich ausgegangen. Was für frischgebackene Eltern nahe dran ist am Super-GAU.

... und plötzlich sind alle Angestellten weg

Dennoch hatte der Mann einige Minuten später ein ernsthaftes Problem. Die Angestellten hatten nämlich nicht bemerkt, dass der Herr in den Laden gegangen war. Also machten sie das Licht aus und verließen den Supermarkt. Natürlich schlossen sie dabei die Tür ab. Und so stand der eifrige Papa mit seinen Windeln an der geschlossenen Kasse. Und konnte den Laden nicht mehr verlassen. "Als der Mann die Windeln bezahlen wollte, suchte er vergebens nach dem Verkaufspersonal", schreibt die Polizeiinspektion Wismar in einer Pressemitteilung.

Immerhin bewahrte der Mann Ruhe. Er versuchte nicht, irgendwie aus dem verschlossenen Gebäude zu flüchten, obwohl zu Hause das windellose Kleinkind wartete, sondern rief brav die Polizei. Die war ohnehin schon auf dem Weg zum Supermarkt, weil durch die Bewegungen im geschlossenen Geschäft bereits ein stiller Alarm ausgelöst worden war. "Der Penny-Markt wurde durch eine hinzugerufene Mitarbeiterin für den Rest der Nacht verschlossen", berichtet die Polizei.

Der Vater fährt nach Hause – ohne Windeln

Ein glückliches Ende nahm die Nacht für den Vater dennoch nicht, denn an einem Punkt blieben die Beamten stur, wie die Polizei schreibt: "Aufgrund seines dringenden Bedarfes an Windeln bat der Familienvater die eingesetzten Beamten, die Windeln bei ihnen bezahlen zu dürfen, was jedoch abgelehnt werden musste."

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sw
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.