Hintergrund Ausgewogene Ernährung


Es klingt nach mühsamer Rechnerei und reichlich Tabus. In Wirklichkeit ist es ganz leicht, und verboten ist gar nichts. Behalten Sie einfach das Grundgerüst im Kopf und passen Sie es Ihrem eigenen Geschmack an.

"Ausgewogen" bedeutet, dass Ihr Körper über die Woche gesehen mit allem versorgt wird, was er braucht. Die Pyramide zeigt Ihnen, wie viel Platz die einzelnen Lebensmittel dafür auf dem Speiseplan einnehmen sollten, nämlich zur Spitze hin immer weniger: Die Basis bilden Obst und Gemüse.

Nicht unter Druck setzen

"Fünf am Tag" heißt die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, also fünf Portionen. Klingt entmutigend, ist aber halb so schlimm, denn es zählen auch der Rotkohl zum Sauerbraten und die Tomatensauce auf den Nudeln, selbst ein Stück Kirschkuchen oder ein Glas reiner Saft gilt als Portion. Setzen Sie sich nicht unter Druck - letztlich ist jedes bisschen mehr ein Gewinn.

Vollkornprodukte sollte es täglich geben, weil sie die wertvollen Randschichten des Getreides enthalten. Es müssen aber nicht unbedingt ganze Körner sein - auch dunkles Brot aus fein gemahlenem Vollkornmehl steckt voller Nährstoffe. Oliven- oder Rapsöl dürfen Sie reichlich verwenden, es enthält besonders wertvolle Fettsäuren.

Wichtige Kalzium-Lieferanten

Milch und Milchprodukte sind wichtige Kalzium-Lieferanten, die Sie täglich zu sich nehmen sollten. Bevorzugen Sie, wo es geht, die fettarmen Varianten. So sparen Sie ungünstige Transfette, bekommen aber alle guten Inhaltsstoffe.

Fleisch darf, Fisch sollte zwei- bis dreimal pro Woche auf den Teller. Hülsenfrüchte wegen ihres hohen Gehalts an Eiweiß, Vitaminen und Mineralien mindestens einmal. Sparsam sollten Sie sein mit Butter, Weißbrot, Kuchen, Süßigkeiten, Wurst und Frittiertem - kurz: mit allem, was aus reinem Weißmehl besteht, viel Zucker und/oder viel Fett enthält.


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Ruth Hoffmann print

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