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"Discovery": Huckepack nach Hause

Knapp zwei Wochen nach der Landung auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien ist die US-Raumfähre "Discovery" auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 nach Cape Canaveral zurückgekehrt.

Die Rückführung des Shuttles nach Florida verzögerte sich wie schon bei der Heimkehr aus dem All wegen schlechten Wetters um einen Tag. Die Boeing 747 war mit der "Discovery" bereits am Freitag in Kalifornien zu dem knapp 3.600 Kilometer langen Flug quer über den Kontinent aufgebrochen und sollte am Samstag auf dem Weltraumbahnhof in Florida landen.

In Louisiana, einem von mehreren Zwischenstopps des Gespanns zum Tanken, entschied die Raumfahrtbehörde Nasa jedoch, den Weiterflug wegen schlechter Witterungsbedingungen zu verschieben. Der Rücktransport kostete die Nasa mindestens eine Million Dollar. Deshalb hatte sie die "Discovery" nach ihrem 14-tägigen Aufenthalt im Weltraum am 9. August nur ungern in Kalifornien landen lassen. Schlechtes Wetter in Florida hatte die Weltraumbehörde jedoch zu dieser Entscheidung gezwungen. Wegen nach wie vor ungelöster technischer Probleme mit den Außentanks der Fähren wird der nächste Start eines Shuttles nicht vor März nächsten Jahres erfolgen.

AP