Horoskop Zeichenkunde für Anfänger


Wie Astrologen mit Hilfe individueller Geburtsdaten ein grafisches Muster entwickeln, aus dem sie Wesensarten und Zukunft des Ratsuchenden lesen.

Der äußere Kreis des Horoskops ist der "Tierkreis" mit den entsprechenden Symbolen, in den weiter innen liegenden Kreis werden unter anderem die Zeichen für die Himmelskörper eingetragen, im mittleren Rund die Winkel zwischen den Planeten verzeichnet. Die Buchstaben Asz markieren den Aszendenten, die Ziffern 1 bis 12 die "Häuser"

Vor dem feststehenden "Tierkreis" trägt der Astrologe ein, wo die Sonne, die Planeten sowie der Mond zum Zeitpunkt der Geburt des Ratsuchenden standen. Die Position der Sonne bestimmt das "Sternzeichen". Den zwölf Sternzeichen werden Charaktereigenschaften für den betreffenden Menschen zugeschrieben. So gelten der "Löwe" als willensstark, der "Fisch" als gefühlvoll und der "Zwilling" als unerschrocken.

Die Stellungen der Planeten und des Mondes vor dem Tierkreiszeichen interpretiert der Sternendeuter anhand äußerst komplizierter Regeln. Nach astrologischer Lesart stehen Merkur, Mars & Co. für bestimmte Eigenschaften, die den betreffenden Menschen je nach Position der Himmelskörper mehr oder weniger stark prägen. Die Winkel zwischen den Planeten, von den Astrologen "Aspekte" genannt, sollen Auskunft über Harmonien oder Spannungen geben. Für besonders bedeutungsvoll hält der Astrologe den "Aszendenten". So heißt das Tierkreiszeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt am östlichen Horizont aufging. Von seiner Position in der Zeichnung ausgehend, teilt der Astrologe den Kreis in zwölf Segmente und nummeriert sie entgegen dem Uhrzeigersinn. Sie werden "Häuser" genannt und stehen für verschiedene Wirk- und Interessenbereiche - Haus 2 etwa für Besitz, Geld, Sicherheit und Selbstwertgefühl oder Haus 9 für Weltanschauung und mitmenschlichen Umgang. Für die weitere Interpretation kommt es darauf an, in welchen Häusern Sonne, Mond und die Planeten in der Zeichnung liegen.


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