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Marsrover "Curiosity" sicher gelandet: Nasa verspricht unvorstellbare Entdeckungen auf dem Mars

Jubel und Erleichterung bei der Nasa: Der Roboter "Curiosity" ist sicher auf dem Mars gelandet. Die Erforschung des Roten Planeten kann in eine neue Phase treten - die Erwartungen sind riesig.

Mit einem höchstkomplizierten Manöver ist das Roboterfahrzeug "Curiosity" ("Neugier") sanft auf dem Mars gelandet. Im Kontrollzentrum der US-Raumfahrtbehörde Nasa im kalifornischen Pasadena brach minutenlanger Jubel der Erleichterung aus, nachdem der Rover um genau 07:32 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit am Montag gelandet war. "Das ganze Team ist außer sich", sagte Nasa-Manager Peter Theisinger. "Es ist ein unglaubliches Gefühl." Viele Forscher hatten Tränen in den Augen. Auch bei der Europäischen Raumfahrtagentur Esa in Darmstadt und an der mit einem Strahlenmessgerät beteiligten Universität Kiel gab es viel Beifall und strahlende Raumfahrt-Experten.

Die Landung sei besser gelaufen als erwartet, sagte der Nasa-Ingenieur Adam Steltzner, der gemeinsam mit einem Team das komplizierte Manöver entwickelt hatte. "Die äußeren Bedingungen auf dem Mars waren etwas freundlicher, als wir erwartet hatten. Es war eine wunderschöne Landung." Zudem seien noch rund 140 Kilogramm Reservetreibstoff an Bord. "Und ich hatte im Vorfeld immer Angst, dass wir nicht genug Treibstoff haben werden. Da habe ich mir wohl umsonst Sorgen gemacht." Auf dem Mars braucht "Curiosity" den Treibstoff nicht mehr, denn der Rover wird mit einer Atombatterie betrieben.

Obama verfällt in patriotischen Jubel

Rund zwei Jahre lang soll das sechsrädrige Roboterfahrzeug auf dem Roten Planeten nun nach Spuren von Leben suchen. "Die Geschichte von 'Curiosity' hat also gerade erst begonnen", sagte Nasa-Manager John Grunsfeld. Die Pressekonferenz der Experten wurde immer wieder vom Jubel und Klatschen der Zuschauer unterbrochen, unter denen sich auch viele Nasa-Mitarbeiter befanden.

"Wenn man sich vorstellt, was alles hätte schiefgehen können, dann fällt einem schon ein gewaltiger Stein vom Herzen", sagte der deutsche Astronaut und Esa-Direktor für Bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb, Thomas Reiter, in Darmstadt. "Curiosity" ist mit rund 1,9 Milliarden Euro die teuerste und gleichzeitig auch die technisch anspruchsvollste Mission, die je zum Roten Planeten geschickt worden ist.

US-Präsident Barack Obama lobte die Landung als eine "beispiellose Technologie-Leistung". "Heute haben die USA auf dem Mars Geschichte geschrieben", sagte. Die Landung des Roboterfahrzeugs werde in der Zukunft als "Argument des Nationalstolzes" dienen. "Die Räder von 'Curiosity' haben heute den Weg frei gemacht für menschliche Fußstapfen auf dem Mars", sagte Nasa-Direktor Charles Bolden. "Das ist eine unglaubliche Errungenschaft."

"Curiositys" Gewicht machte Landung so heikel

"Jetzt haben sie einen funkelnagelneuen Wagen da oben stehen, ganz so, als hätten sie ihn gerade beim Autohändler gekauft", meinte Michel Denis von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa. Die Esa hatte die Landiung mithilfe der Sonde "Mars Express" überwacht. "Curiosity" hat mit rund 900 Kilogramm das Gewicht eines älteren Kleinwagens - und ist damit mehr als viermal so schwer wie seine Vorgänger "Spirit" und "Opportunity".

Und das machte das Landemanöver auch so schwierig: Airbags bei der Landung einzusetzen - wie bisher üblich - kam nicht infrage. Für ihren neuen Marsrover hatte sich die Nasa ein riskantes Aufsetzmanöver ausgedacht. Mit einer Geschwindigkeit von fast 6000 Metern in der Sekunde trat "Curiosity" 125 Kilometer über der Oberfläche in die Marsatmosphäre ein - und musste innerhalb von 416 Sekunden auf null abgebremst werden.

Zum Einsatz kam dabei ein kompliziertes Schwebeverfahren. Zuerst öffnete sich ein Bremsfallschirm, dann trennte sich der Hitzeschild ab. Doch allein mithilfe des Fallschirms konnte die Geschwindigkeit des Rovers nicht ausreichend gesenkt werden. Daher klinkte sich ein Abstiegsmodul aus, bei dem acht Bremsraketen sofort zündeten und so eine Gegenbewegung erzeugten. Auf den Boden aufsetzen kann dieses Modul allerdings nicht, denn die Raketen würden zu viel Staub aufwirbeln. Der könnte wiederum die empfindlichen Instrumente des Rovers beschädigen, so die Befürchtung der Nasa. Zwanzig Meter über der Oberfläche kam daher der Sky Crane (Himmelskran) zum Einsatz: An langen Kabeln wurde "Curiosity" schließlich sanft auf dem Marsboden herabgelassen.

Nur wenige Minuten nach der Landung erreichten erste von "Curiosity" auf dem Mars geknipste Fotos die Erde. Auf den sehr gering aufgelösten Bildern der Nasa ist der steinige Boden des Planeten, ein Schatten des Roboters und viel Staub zu sehen, den der Rover bei seiner Landung aufgewirbelt hat. Mehr Fotos in besserer Qualität erwartet die Nasa innerhalb der nächsten Stunden und Tage.

"Entdeckungen jenseits unserer Vorstellungskraft"

"Curiosity" befindet sich nun im Gale-Krater, einem der tiefsten Punkte auf dem Mars. In den kommenden Tagen wird der Rover seine Systeme aktivieren und mit der Arbeit beginnen: Er kann zum Beispiel Bodenproben entnehmen und in einem eigenen Labor gleich analysieren. Außerdem hat er unter anderem mehrere Kameras, einen Laser, eine Wetterstation, ein Strahlenmessgerät und ein Gerät zur Aufspürung von Wasserstoff an Bord. Schon von dem Landeplatz erhoffen sich Wissenschaftler viel, denn sie glauben, dass hier einst Wasser geflossen ist. "Der Platz, an dem wir gelandet sind, sieht ganz schön interessant aus, also wollen wir da erstmal gar nicht so schnell wieder weg", sagt Nasa-Manager Theisinger.

In etwa einem Jahr könnte das rollende Forschungslabor dann an den Hängen eines rund fünf Kilometer hohen Berges sein, der mitten im Krater steht. Insgesamt soll der Rover etwa zwei Jahre lang auf dem Mars nach Spuren von Leben suchen - Fortsetzung erhofft. "Die Geschichte von 'Curiosity' hat gerade erst begonnen", sagt Nasa-Manager Grunsfeld. "Der Rover wird Entdeckungen machen, die jenseits unserer Vorstellungskraft sind."

joe/lea/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(