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Technologische Entwicklung: Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt Projekte vor

Ob zu Luft, zu Land oder auf dem Wasser, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hält so manche Innovation für 2013 parat. Die Projekte haben großes Potential das Reisen sicherer zu machen.

Im April 2010 legte der isländische Vulkan Eyjafjallajökull mit seiner Aschewolke den Flugverkehr über Teilen Europas lahm. Bis 2016 wollen DLR-Forscher mit Hilfe von Satelliten ein Verfahren entwickeln, das trotz Asche Flüge ermöglicht. Dazu soll es Analysen der Konzentration, Art und Flughöhe der Ascheteilchen geben. Durch einen Abgleich mit den Grenzwerten für Flugzeuge könnten sichere Zonen für den Flugverkehr freigegeben werden.

Vom Sommer an soll ein neuer DLR-Kleinsatellit aus 650 Kilometern Höhe Schiffe besser orten als bisherige Systeme. Eine vier Meter lange Antenne soll dazu Funkdaten der Schiffe empfangen und auswerten. Sie enthalten nach DLR-Angaben Informationen über Namen, Position, Größe und Geschwindigkeit eines Schiffes. Besonders in stark befahrenen Gewässern wie der Nordsee sollen so zum Beispiel Kollisionen verhindert und Schiffsrouten verbessert werden. Bei einem Vergleich mit Bodendaten würden aber auch Schiffe auffallen, die ohne diese vorgeschriebenen Funksignale unterwegs sind. Das könnte zum Beispiel mit Blick auf Schmuggel oder Piraterie interessant sein.

Um Zusammenstöße von Zügen auf eingleisigen Strecken zu verhindern, soll ein Warnsystem für Lokführer weiterentwickelt werden. Forscher kombinieren dafür unter anderem Daten des Satelliten-Navigationssystems GPS mit digitalen Karten der Schienennetze. So können die Positionen der Züge genau ermittelt und durch ein eigenständiges Funknetzwerk ausgetauscht werden. Ein zweites Forschungsprojekt will herausfinden, wie die Lärmbelastung von Güterzügen für Anwohner begrenzt werden kann.

amt/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.