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Turbulenzen auf dem Saturn: Astronomen entdecken Monstersturm

Ein gigantischer Sturm fegt über den Saturn. Mit einem Durchmesser von mehr als 100.000 Kilometern umspannt er fast den gesamten Planeten. Dank moderner Technik erhalten Forscher erstmals detaillierte Einblicke in den Riesensturm.

Der Saturn ist stümischer als je zuvor: Astronomen der Europäischen Südsternwarte (Eso) haben mit dem "Very Large Telescope" und der Raumsonde "Cassini" erstmals detaillierte Einblicke in den Monstersturm erhalten. Dabei entdeckten sie unter anderem sogenannte stratosphärische Leuchtfeuer, die in der Wärmestrahlung des mittleren Infrarots heller leuchten können als der ganze übrige Planet, wie die Forscher im US-Fachjournal "Science" berichten.

Normalerweise ist die Atmosphäre des Gasriesen verhältnismäßig ruhig. Doch einmal im Saturnjahr - das sind rund 30 Erdenjahre - entsteht auf der Nordhalbkugel ein gigantischer Sturm, so die Eso. Die Stürme konnten bereits mehrfach beobachtet werden: "Nichts auf der Erde ist annähernd so mächtig wie dieser Sturm", sagt Leigh Fletcher, Wissenschaftler der Universität von Oxford und federführender Autor der Untersuchung. "Ein Sturm wie dieser ist äußerst selten. Das ist erst der sechste seit den Aufzeichnungen 1876, und der letzte war bereits 1990."

Perfekte Bedingungen

Noch nie waren die Untersuchungsbedingungen besser: Erstmals ist mit der "Cassini" eine Raumsonde in unmittelbarer Nähe des Saturns, außerdem erlaubt das Teleskop eine Beobachtung in einem für die Forscher besonders interessanten Wellenlängenbereich. "Mithilfe der Wärmestrahlung konnten wir diesmal viel tiefer in die Atmosphäre schauen und die gravierenden Temperaturänderungen und Windgeschwindigkeiten des Sturms messen", betont Fletcher. "Unsere Beobachtungen haben gezeigt, dass der Sturm einen deutlich nachweisbaren Einfluss auf die gesamte Saturnatmosphäre hat."

Sogar einige hundert Kilometer über der Wolkendecke hat der Sturm noch Auswirkungen. Teilweise ist die Temperatur der minus 130 Grad kalten Stratosphäre um 15 bis 20 Grad höher als sonst.

cf/DPA/Science / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.