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Atlas der Zufriedenheit: Hamburger sind am glücklichsten

Wo sind die Deutschen glücklich und wo nicht? Das wollte die Post wissen und gab eine Studie in Auftrag. Ergebnis: Im Norden lebt es sich besonders gut. Doch das ist nicht das einzige Glücksgeheimnis.

Liegt's an der guten Seeluft? Hamburger und Bewohner der Küstenregionen fühlen sich am glücklichsten in Deutschland, auf Platz drei folgen die Bayern. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Deutschen Post in Auftrag gegebene Studie, die am Dienstag vorgestellt wurde.

Bei der Gesamtbewertung der Umfrage kommt Studienleiter Bernd Raffelhüschen zu einem positiven Ergebnis: "Die Deutschen sind heute so zufrieden wie in den letzten zehn Jahren nicht mehr." Zwar seien Ostdeutsche im Schnitt immer noch weniger glücklich als Westdeutsche, aber insgesamt näherten sich die beiden Hälften Deutschlands einander an.

Vier ostdeutsche Länder liegen hinten

Dennoch liegen ostdeutsche Regionen in der Rangfolge der Glücksatlas' am unteren Ende. Das Glücksranking 2011 der Regionen ergibt: Hamburg ist mit 7,38 Punkten die glücklichste Region Deutschlands, gefolgt von Niedersachsen/Nordsee (7,14), Bayern (7,10), Franken (7,09), Schleswig-Holstein (7,04), Baden (7,01), Niedersachsen/Hannover (6,99), Württemberg (6,94), Nordrhein/Köln (6,94), Rheinland/Pfalz-Saarland (6,91), Nordrhein/Düsseldorf (6,90), Westfalen (6,87), Sachsen (6,79), Hessen (6,77), Berlin (6,68), Sachsen-Anhalt (6,57), Mecklenburg-Vorpommern (6,56), Brandenburg (6,56) und Thüringen (6,45).

"Glück besteht aus vier G's: Gesundheit, Geselligkeit, Geld und Genetik", sagte Raffelhüschen. Die Studie habe gezeigt, dass sich die vier Faktoren "multiplizieren" - "und wehe, wenn ein Faktor bei null ist." An oberster Stelle in der Werteskala der Glücksbringer steht laut der Untersuchung "sehr gute Gesundheit", gefolgt von "Ehe und Partnerschaft" und "Treffen mit Freunden und Bekannten". Am wenigsten glücklich macht die Deutschen "klassische Kultur" und "Religiosität".

Ab 65 geht's wieder bergauf

Am glücklichsten sind Männer und Frauen zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, am unzufriedensten sind die Deutschen in den mittleren Jahren. Ab 65 wird das Niveau von 30-Jährigen wieder erreicht. Frauen in jungen und mittleren Jahren sind etwas glücklicher als Männer. Ab einem Alter von 60 Jahren wiederum sind die Männer glücklicher.

Ein weiterer Faktor ist der Familienstand: "Wenn Sie geschieden sind und keinen neuen Partner haben, sind Sie am unglücklichsten", attestiert der Wirtschaftswissenschaftler und Politologe Max Höfer, der das Konzept der Studie entwickelt hat. "Menschen, die verwitwet sind, und ein neues Lebensglück im Alter gefunden haben, sind die glücklichsten im Bereich Partnerschaft."

Auch die Arbeit spiele eine entscheidende Rolle: Menschen, die keinen Job haben, seien sehr deutlich unglücklicher als Menschen, die gut beschäftigt sind. Wer mit seiner Arbeit ausgesprochen zufrieden ist, weise auch eine überdurchschnittliche Lebenszufriedenheit auf.

Geld spielt nur eine Nebenrolle

Und welche Rolle spielt das Geld? "Ein höheres Einkommen verschafft eben auch mehr Zufriedenheit", sagt Höfer. "Aber viel wichtiger ist es, ob Sie eine gute Partnerschaft haben, ob Sie viele Freunde haben, ob Sie gesund sind. Das sind die Faktoren, die die Hauptrolle spielen."

Der Glücksatlas 2011 basiert auf den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von mehr als 20.000 Personen, die seit 1984 jährlich erfolgt. Außerdem floss eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom Frühjahr 2011 in die Daten ein.

fw/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(