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Mysteriöse Larve: Überall zu sehen: Raten Sie mal, was aus diesem kleinen Mini-Drachen schlüpft

Sie krabbeln über Tische und verstecken sich hinter Blättern: Mysteriöse Larven mit Stacheln machen derzeit die Gärten unsicher. Um was für ein Tier handelt es sich?

Rote Stacheln und schwarzer Körper - was schlüpft aus dieser Larve?

Rote Stacheln und schwarzer Körper - was schlüpft aus dieser Larve?

Getty Images

Sie ist derzeit überall zu sehen - doch die wenigsten wissen, um was es sich handelt: Die dunkle Larve hat sechs Beine und einen kleinen Kopf. Der längliche Körper verläuft nach hinten spitz zu. Auf dem Körper des Insekts wachsen Stacheln. Das lässt das Tier trotz seiner geringen Größe bedrohlich wirken. Mit dem Insekt, das daraus schlüpft, hat die Larve allerdings kaum Ähnlichkeit. Nur die Farben des Mini-Drachens liefern einen ersten Hinweis: Sie sind schwarz und orange. Wissen Sie, von welchem Insekt hier die Rede ist?

Es erscheint paradox, aber aus dem kleinen Drachen wird nach einigen Wochen ein süßer Marienkäfer. Die wurmähnlichen schlüpfen aus den Eiern, die Marienkäfer im Frühjahr an Zweigen oder der Unterseite von Blättern ablegen. Die Larven können je nach Art unterschiedlich aussehen. Beim bekannten Siebenpunkt-Marienkäfer - er ist benannt nach der Anzahl der schwarzen Punkte auf den Flügeln - ist die Larve zunächst schwarz. Sie häutet sich einige Male und wechselt dabei ihre Färbung. Nach der letzten Häutung erscheint sie heller. Ihren Körper zieren dann gelbe bis hin zu orangen Tupfen.

Gefräßige Blattlauslöwen

Nach Angaben des "Nabu" (Naturschutzbund Deutschland) ist die Larve sehr nützlich: Sie futtert in den drei Wochen bis zu ihrer Verpuppung zwischen 400 und 600 Blattläuse und wird deshalb auch als "Blattlauslöwe" bezeichnet. "Die Nachkommen eines einzigen Marienkäfers können so während des Sommers an die 100.000 Läuse vertilgen", heißt es auf der Nabu-Seite. Ein ausgewachsener Marienkäfer futtert noch mehr von den kleinen grünen Schädlingen - nämlich bis zu 150 Stück am Tag.

Die gepunkteten Käfer sind übrigens nicht die einzigen Insekten, die auf Läuse als wichtige Nahrungsquelle setzen: Ameisen ernähren sich von den zuckrigen Ausscheidungen der Blattläuse und sehen es gar nicht gerne, wenn Marienkäfer anrücken, um Läuse zu fressen. Oft liefern sie sich deshalb Kämpfe. Ameisen ziehen dabei häufig den Kürzeren - sie werden von dem stinkenden gelben Sekret der Marienkäfer in die Flucht geschlagen.

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ikr
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