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Wirbelstürme in den USA: Die zehn teuersten Hurrikans im Video

Katrina, Andrew, Ike - die Namen klingen harmlos. Doch der Schaden, den diese Stürme angerichtet haben, war immens. Der stern zeigt die Wucht der zehn teuersten Stürme, die je die USA trafen.

Von Frank Ochmann und Lea Wolz

Diese Satellitenaufnahme der US-Wetterbehörde NOAA zeigt Hurrikan Katrina, der 2005 über den Südosten der USA hinwegfegte und enorme Schäden anrichtete

Diese Satellitenaufnahme der US-Wetterbehörde NOAA zeigt Hurrikan Katrina, der 2005 über den Südosten der USA hinwegfegte und enorme Schäden anrichtete

Auf Hurakán, den Windgott der Maya, geht der Name der schwersten Stürme zurück, die Jahr für Jahr von Juni bis November über den Nordatlantik ziehen. Dann ist das tropische Meer warm genug, um gewaltige Tiefdrucksysteme auszubilden. Unter einer Luftströmung von der Sahara her treten sie ihren Zug nach Westen an und können sich dabei zu ausgewachsenen Hurrikans entwickeln.

Im glücklichen Fall verschonen diese Wirbelstürme die dicht bewohnten Gebiete der Karibik wie der amerikanischen Ostküste und verlieren ihre Energie irgendwo über dem Meer. Treffen sie aber auf Land, können die Schäden gewaltig sein. Das menschliche Leid, das sie verursachen, lässt sich nicht in Zahlen fassen. Anders der Sachschaden, der sich im Fall von "Katrina" auf mehr als 100 Milliarden Dollar beläuft. Dabei war dieser teuerste Sturm mit der Kategorie 3 von 5 nicht einmal der stärkste. Doch vor allem weil die Vorsorge nicht genügte, wurde "Katrina" 2005 zum Milliardendesaster und führt bis heute die Liste der zehn teuersten Hurrikans (inflationsbereinigt) an, die je die USA getroffen haben.

stern.de zeigt die Wucht dieser Stürme in Videoaufnahmen.

1. KATRINA , 2005, Kategorie 3, 105.840 US-Dollar Kosten

2. ANDREW, 1992, Kategorie 5, 45.561 US-Dollar

3. IKE, 2008, Kategorie 2, 27.790 US-Dollar

4. WILMA, 2005, Kategorie 3, 20.587 US-Dollar

5. IVAN, 2004, Kategorie 3, 19.832 US-Dollar

6. CHARLEY, 2004, Kategorie 4, 15.820 US-Dollar

7. HUGO, 1989, Kategorie 4, 12.775 US-Dollar

8. RITA, 2005, Kategorie 3, 11.797 US-Dollar

9. AGNES, 1972, Kategorie 1, 11.760 US-Dollar

10. BETSY, 1965, Kategorie 3, 11.227 US-Dollar

Quelle: NOAA

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?

Von:

und Frank Ochmann