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Stiftung Warentest - Kaltschaum-Matratzen: Auf Teurem schläft man auch nicht besser

Angesichts der vielen Stunden, die die Menschen im Bett verbringen, sollte es dort möglichst bequem sein. Stiftung Warentest hat Matratzen aus Kaltschaum getestet. Ergebnis: Teuer lohnt sich nicht.

Der Testsieger Irisette Vitaflex Flextube von Badenia ist weicher als angegeben

Der Testsieger Irisette Vitaflex Flextube von Badenia ist weicher als angegeben

Im Durchschnitt verbringen Erwachsene 2.500 Stunden pro Jahr im Bett. Auf "guten" Matratzen schläft es sich erholsamer. Wer dazu eine Kaltschaummatratze wählt, muss kein teures Modell kaufen. In einem Test vom Januar 2012 der Stiftung Warentest (hier geht es zum neuesten Matratzen-Test vom Oktober 2012) schnitt ein Modell für 300 Euro besser ab als vier andere Modelle für 1.000 Euro und mehr.

Im Test waren 16 Kaltschaummatratzen (90 x 200 Zentimeter) zu Preisen zwischen 300 und 1.120 Euro. Die billigste "gute" ist die Panther Evolution 3.0, die nur 300 Euro kostet. Die beste Matratze im Test, die Badenia Irisette Vitaflex Flextube, kostet 650 Euro. Knapp auf Platz zwei kam das Modell Diamona Perfect Fit Plus, das ebenfalls rund 650 Euro kostet. Die teuren Matratzen im Test erreichten lediglich mittlere Noten. Neben "guten" und "befriedigenden" Modellen gab es auch fünf, die nur "ausreichend" abschnitten.

Mut zu Härte

Fast alle der geprüften Matratzen sind recht weich. Insbesondere schwere Schläfer sinken teilweise so tief ein, dass die Kontaktfläche zwischen Matratze und Person zu groß wird. An den Kontaktbereichen kann sich Körperfeuchte anreichern, und die Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt. Das kann den Schlaf verschlechtern. Bei fünf Matratzen führt das zur Abwertung. Enttäuscht zeigten sich die Tester auch von den vier individuell hergestellten Matratzen. "Viele Matratzen von der Stange sind besser", lautete das Fazit.

Die Stiftung Warentest hat nur einen Tipp für den Gang ins Matratzengeschäft: Probeliegen ist Pflicht. Nicht nur, weil jeder anders empfindet, sondern auch, weil die Hersteller die Härtegrade sehr uneinheitlich bewerten. Die Tester fanden ebenso Matratzen des hohen Härtegrads H3, die in der Realität sehr weich waren, wie auch den umgekehrten Fall.

Gegen Milben helfen nur Hüllen

Der immer wieder behauptete Hinweis von Anbietern, ihre Matratzen wären für Asthmatiker oder Allergiker geeignet, sei irreführend, so die Stiftung, weil er sich nur darauf beziehe, dass der Matratzenbezug waschbar sei. Vor Allergien durch die Hausstaubmilbe schützen nur spezielle Bezüge. Sie heißen Encasings.

Frisch aus der Fabrik riechen die Kaltschäume wie eine Mixtur aus Chemielabor und Zahnarztpraxis, mal mehr und mal weniger heftig. Doch die miefigen Ausdünstungen schaden nicht der Gesundheit. Nennenswerte Schadstoffmengen wurden in den Matratzen nicht gefunden. Wen der Geruch stört, sollte die Matratzen erst einmal in einem gut durchlüfteten Raum ausgasen.

Alle Informationen über den Matratzen-Test unter www.test.de/matratzen sowie in der Zeitschrift "test" 1/2012.

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.