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Stiftung Warentest - Smartphones und Handytarife: Android vor Apple

Stiftung Warentest hat in der September-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test" 15 Smartphones und 7 Multimediahandys getestet.

Das beste Handy, das die Stiftung Warentest jemals getestet hat, ist ein Android-Smartphone

Das beste Handy, das die Stiftung Warentest jemals getestet hat, ist ein Android-Smartphone

Aktuelle Edel-Smartphones werden immer dünner. Etliche sind im Profil selbst an der dicksten Stelle nur etwa einen Zentimeter stark. Der neue Star am Handyhimmel ist der aktuelle Testsieger Samsung Galaxy S II für 520 Euro. Es begeistert besonders mit seinem sehr kontraststarken Display, das auch ziemlich groß ist. Mit knapp zehn Zentimeter Bildschirmdiagonale passt das Gerät nicht in jede Hosentasche. Gerade bei heller Umgebung schneidet sein Display noch besser ab als der ebenfalls "sehr gute" Bildschirm des iPhone 4. Das weiße Apple iPhone 4 für 650 Euro hat die beste Kamera im aktuellen Test und ist solide verarbeitet. Wer ein Android-Smartphone mit physischer Tastatur sucht, ist hingegen mit dem HTC Desire Z für 390 Euro am besten bedient. Für Nutzer, denen ein ganz normales Multimediahandy ausreicht, mag das knapp "gute" Nokia C3-01 Touch and Type für 156 Euro eine brauchbare Wahl zu sein. Allerdings lässt das Handy keine Mehrfingerbedienung zu und hat einen niedrig auflösenden Touchscreen.

Antennenprobleme

Der Drang zu kompakteren Gehäusen scheint teilweise auf Kosten der Netzempfindlichkeit zu gehen. Im aktuellen Test zeigen etliche Handys die Art von Funkproblemen, durch die bislang nur das iPhone 4 aufgefallen war: Bei den HTC-Geräten Desire S, Desire Z und Wildfire S sowie beim LG Optimus Black bricht die Funkleistung ein, wenn die Geräte an einer bestimmten Stelle berührt werden. Bei gutem Netzempfang ist das kein Problem. Doch wenn das Netz gerade schwach ist, kann die Verbindung zusammenbrechen.

Handytarife im Vergleich

Auch in Punkto Handytarife hat sich einiges getan. Dabei gilt: Es muss nicht immer teuer sein. Die Stiftung Warentest hat zu den Smartphones auch die aktuellen Handytarife verglichen und festgestellt, dass die Preise seit Jahresbeginn für Wenignutzer um bis zu 45 Prozent gesunken sind. Nicht einmal 5 Euro im Monat muss bei vier Anbietern bezahlt werden, wenn man wenig mit dem Smartphone telefoniert und nur gelegentlich surft. Mittlerweile gibt es 16 Handytarife für weniger als 10 Euro. Die vier großen Netzbetreiber sind nicht dabei: Bei T-Mobile und Vodafone müssen Wenignutzer 22,60 Euro berappen, bei O2 sind es 19,80 Euro und bei Base 12,70 Euro im Monat.

Unter 40 Euro für Dauernutzer

Auch Dauernutzer können im Vergleich zum Beginn des Jahres sparen. Ende vergangenen Jahres gab es nur ein Angebot für unter 40 Euro, mittlerweile sind acht Handytarife für unter 40 Euro zu haben. Die günstigsten sind mobilcom-debitel und 1&1. Diese beiden Anbieter verlangen für ihre Dienste rund 33 Euro. Nutzer müssen allerdings beachten, dass diese Tarife an einen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit gekoppelt sind.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.