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Südostasiatischer Nachtfalter Er hat die größten Flügel aller Schmetterlinge: Exotischer Atlasspinner erstmals in den USA gesichtet

Sehen Sie im Video: Er hat die größten Flügel aller Schmetterlinge: Exotischer Atlasspinner erstmals in den USA gesichtet.






Er ist ein riesiges Insekt und gehört zu den größten Nachtfaltern der Welt: Der Atlasspinner kann eine Flügelspannweite von bis zu 30 Zentimetern haben. Damit sind sie etwa so breit, wie die einer kleinen Amsel. Und damit hat der beeindruckende Falter die größten Flügel aller Schmetterling.   


Eigentlich sind Atlasspinner vor allem in Südostasien verbreitet, wo sie in tropischen und subtropischen Wäldern leben. Behörden im US-Bundesstaat Washington haben nun Alarm geschlagen, als Insektenforscher ein solches Tier in der Nähe des Lake Washington dokumentieren. 
Atlasspinner dürfen nicht ohne Genehmigung in den Vereinigten Staaten gehalten werden – ein freilebendes Tier könnte dazu führen, dass sich das Insekt verbreitet. 
Noch gehen die Behörden von einem einzelnen Exemplar aus, bitten aber die Bevölkerung andere Sichtungen von Atlasspinnern zu melden. 


„Normalerweise ist das ein tropischer Nachtfalter. Wir sind uns nicht sicher, ob er hier überleben kann“, sagt Entomologe Sven Spichiger. 


„Wir hoffen, dass die Anwohner uns helfen herzauszufinden, ob es sich bei dem Schmetterling um die einmalige Flucht eines Tieres handelt oder ob es wirklich mehrere in dieser Gegend gibt.“ 


Das Leben des geschlüpften Schmetterlings dauert nur wenige Tage. Er kann keine Nahrung zu sich nehmen und lebt von den Reserven, die er sich als Raupe angefressen hat. Binnen vier bis fünf Tage muss der Falter sich paaren und Eier legen. Interessant sind auch die Flügel der Tiere, die an kleine Schlangenköpfe erinnern und Fressfeinde in Schach halten sollen.  


In Deutschland können die Insekten in ausgewählten Schmetterlingsfarmen beobachtet werden. 
  
Quelle: USA Today



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Atlasspinner gehören zu den größten Schmetterlingen der Welt: Eigentlich sind die Nachtfalter in Südostasien heimisch. Jetzt wurde im US-Bundesstaat Washington ein Exemplar in freier Wildbahn entdeckt. Die Behörden wollen nun herausfinden, ob es sich dabei nur um ein einzelnes Tier handelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. 

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