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Skandal in der Schweinezucht: Totschlag im Vorübergehen

Ein TV-Bericht deckt ungeheure Grausamkeiten bei deutschen Ferkelzüchtern auf. Aus Kostengründen und aus Bequemlichkeit werden Tausende von Ferkeln achtlos totgeschlagen.

Von Gernot Kramper

Animal Rights Watch hat den Skandal aufgedeckt, Report Mainz ist ihm nachgegangen: In deutschen Ferkelzuchtbetrieben werden ihren Berichten zufolge, kleine Ferkel zu Tausenden totgeschlagen. Die schockierenden Aufnahmen stammen von einer Recherche der Organisation Animal Rights Watch. Den radikalen Tierschützern sind die Verhältnisse in der Massentierhaltung ohnehin ein Dorn im Auge. Im Rahmen ihrer Arbeit stießen sie immer wieder auf ein Bild: Überall in den sogenannten Ferkelbuchten waren lange Blutspritzer zu sehen. Die Spuren waren so allgegenwärtig, dass die Tierschützer nicht an zufällige Unfälle glauben wollten.

Sie schmuggelten Kameras in drei Betriebe in Niedersachsen, Sachsen sowie in Mecklenburg-Vorpommern, um die Buchten zu beobachten. Die versteckten Kameras brachten es dann an den Tag: Bei den Kontrollgängen am Morgen griffen die Arbeiter in den Betrieben einzelne Ferkel aus den Aufzuchsboxen heraus. Sie packten sie an den Hinterbeinen und nach einem kurzen Blick schlugen sie die Tiere mit dem Kopf solange auf den Boden oder die Kanten der Gestänge, bis sie tot waren. Oder auch nur so schienen. Auf den Aufnahmen ist gut zu erkennen, dass viele Tiere eben nicht sofort tot waren. Der Beitrag von Report Mainz und vor allem das Video von Animal Rights Watch sind nichts für schwache Nerven.

Totschlagen der Überproduktion lautet der Vorwurf

Ein Tierschützer arbeitete als Praktikant in einem Zuchtbetrieb. Er erläuterte die Gründe für die Tötungen. "Es sind eigentlich in der Regel Tiere zu viel." Die einzelnen Säue gebären mehr Ferkel, als sie selbst ohne Zufütterung durchbringen könnten. "Die Tiere sind natürlich definitiv lebensfähig, die aller meisten, aber sie werden dann trotzdem erschlagen nach Augenmaß einfach. Also meine Erfahrung ist, dass in den Anlagen Eimer stehen und die sind dann voll mit toten, erschlagenen Ferkeln."

Die Tiere wären durchaus lebensfähig, so der Vorwurf, sie sind nur überflüssig, weil ihre Aufzucht teurer käme. Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das reine Zuviel ist kein vernünftiger Grund, der die Tötung erlauben würde. Ein anderer Mitarbeiter gab anonym zu Protokoll: "Der Überschuss wird totgeschlagen, wo willste denn auch hin damit?" Eigentlich sei dafür eine Spritze vorgesehen. Die müsse man aber extra aus einem speziellen Raum holen. "Die Spritze ist zu zeitaufwändig." Darum werde totgeschlagen.

Die betroffenen Unternehmen äußerten sich nicht vor der Kamera. In einer Erklärung wurde versichert, dass die Vorschriften exakt eingehalten würden. Auch dem Präsidenten der Bundestierärztekammer, Prof. Theodor Mantel, wurden die Aufnahmen vorgelegt. Er sagte: "Das Euthanasieren von Ferkeln sollte nicht die Norm sein, sondern sollte sich auf Ausnahmen beschränken. Wenn, dann muss es in einer Art und Weise geschehen, die den Anforderungen Rechnung trägt. So wie hier, einfach auf den Boden zu hauen oder an die Kante einer Box, das sind Dinge, die sind absolut abzulehnen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(