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Kampf gegen Schmutz Staubwedel und Mikrofasertücher bei Stiftung Warentest: Die Hälfte fällt durch

Mann wischt Staub
Welche Helfer sind am effektivsten gegen Staub? Stiftung Warentest hat es überprüft (Symbolbild)
© Robert Kneschke/ / Picture Alliance
Stiftung Warentest hat Helfer im Kampf gegen den Schmutz auf den Prüfstand gestellt: Staubwedel und Mikrofasertücher. Das Ergebnis ist durchwachsen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.de

Fast nichts im Haushalt ist so lästig wie Staubwischen. Gut also, wenn man effiziente Helfer zur Hand hat. Doch was entfernt Staub besser: der praktische Einweg-Staubwedel oder das altbekannte Staubtuch? Die Stiftung Warentest hat 16 Produkte zum Staubwischen getestet - sechs Mikrofasertücher und zehn Staubwedel. Letztere sind auf den ersten Blick zwar praktisch, konnten im Test aber nicht überzeugen. Sie sind nicht nur deutlich weniger nachhaltig als Tücher, acht von zehn schaffen es auch nicht, Staub gut zu entfernen.

Nur zwei Wedel können Staub gut entfernen

Spezielle elektrostatische Staubwedel und -Tücher sollen Staub, Haare und Co. quasi magnetisch festhalten und den Schmutz damit schnell und einfach entfernen. Doch im Putz-Test von Stiftung Warentest zeigte sich: So gut wie beworben funktioniert das längst nicht. Nur zwei Kandidaten bekannter Marken, die Modelle von Swiffer und Pronto, können Staub und Schmutz gut entfernen – und das auch nur auf glatten Flächen. Ähnliche, günstigere Einwegprodukte aus der Drogerie halten hier nicht mit. Dafür schneiden alle getesteten Staubtücher gut ab und sind auch sehr viel nachhaltiger.

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Warentest: Staubtücher wischen deutlich zuverlässiger

Auch wenn elektrostatische Wedel ähnlich funktionieren sollen wie Staubtücher: Schon auf glatten Flächen konnten die meisten nicht mit den Tüchern mithalten. Sollen sie Staub aus Schlitzen oder Rillen aufnehmen, versagen sämtliche Wedel beinahe völlig und verteilen ihn mehr statt ihn zu entfernen. Nur die Einweg-Wedel von Swiffer und Pronto schnitten beim einfachen Staubwischen ähnlich gut ab wie Tücher. Der Swiffer Staubmagnet konnte den gewischten Schmutz mit seinen imprägnierten Fasern als einziger insgesamt sehr gut festhalten.

Frau putzt Fenster

Auf glatten Flächen konnten im Test dagegen alle neuen Tücher über 90 Prozent des verteilten Staubs aufnehmen und ihn größtenteils festhalten. Auch, wenn sie mehrere Male benutzt wurden, schafften sie noch etwa 80 Prozent. Auf strukturierten Flächen schlugen sich immerhin noch die waschbaren Tücher von Vileda und dm gut.

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Alle Testergebnisse stehen auf der Website der Stiftung Warentest gegen Gebühr zum Abruf bereit.

So hat Stiftung Warentest bewertet

Gut (1,7) ist das Swiffer Duster Staubmagnet-Kit (ca. 3,30 Euro), das Staub auf glatten Oberflächen schnell und zuverlässig entfernt und ihn anschließend gut hält. Hier ist das Swiffer-Set mit 20 Tüchern erhältlich. Das kann auch der Pronto Plumero Staub X-press (2,70 Euro), der ebenfalls gut (1,9) abschneidet. Hier gibt's das Staub-X-Press Starter-Set. Alle anderen getesteten Wedel wurden nur ausreichend oder mangelhaft bewertet (Note 4,3 oder schlechter).

Egal ob waschbar oder nicht: Alle Staubtücher im Test sind dagegen mindestens gut. Die waschbaren Tücher wie das Vileda Microfibre Magic Staubtuch (3,50 Euro, Note 1,8) und der dm Profissimo Staub-Zauber (2,45 Euro, Note 2,0) überstehen dabei ebenso wie das teurere Tuch von Spontex (Microfibre X 4, 4,20 Euro, Note 2,0) zahlreiche Waschgänge in der Maschine, ohne an Funktionsfähigkeit zu verlieren. Das Staubtuch von Vileda gibt's hier im 3er Pack. Auch die getesteten Wegwerf-Staubtücher erfüllen alle ihren Zweck, sind aber weniger nachhaltig.

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Stiftung Warentest empfiehlt übrigens, die Tücher bei 40 Grad mit Colorwaschmittel ohne Bleiche zu waschen und zum Trocknen aufzuhängen.

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RTL.de/rös

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