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Stiftung Warentest - Geschirrspüler: Zweite Wahl

Viele der günstigen Geschirrspüler für Einbauküchen enttäuschen im Test.

Wer eine neue Küche kauft, stellt sich viele Fragen: Landhausstil oder modern? Edelstahlspüle oder Keramik? An die Qualität der eingebauten Elektrogeräte denken nur wenige - Hauptsache, alles drin. Ein Fehler. Vor allem bei Schnäppchenpreisen besteht die Gefahr, dass Elektrogeräte zweiter Wahl eingebaut werden. Die Stiftung Warentest hat elf Geschirrspülmaschinen für Einbauküchen aus dem Preiseinstiegssegment zwischen etwa 250 und 600 Euro geprüft. Gerade mal drei Geräte sind gut, vier nur ausreichend. Bedenklich: Zwei der schlechtesten Maschinen im Test - die Ignis ADL 335/2 und die Progress PI 1310X - wurden in der Vergangenheit sehr häufig im Küchenhandel verkauft.

Der Test lässt erkennen: In der Einstiegspreisklasse sind oft Abstriche in der Qualität zu machen. Zunächst fällt das eingeschränkte Programmangebot auf. Ein Automatikprogramm und ein Ein-Stunden-Kurzprogramm für normal verschmutztes Geschirr fehlen meist. Vor allem aber reinigen und trocknen die billigeren Geräte tendenziell schlechter als die teureren. Kein einziger Geschirrspüler im aktuellen Test ist in diesem Prüfpunkt sehr gut, von den teureren Maschinen in test 4/2010 schafften das gleich vier.

Unangenehme Lautstärke bei billigen Geräten

Auffallend ist auch der vergleichsweise hohe Wasserverbrauch der Billiggeräte. Viele brauchen im Sparprogramm 15 Liter Spülwasser und mehr, bei besseren Maschinen reichen oft 10 bis 11 Liter. Und wer dann, weil das Geschirr im Sparprogramm nicht richtig sauber wird, ins Intensivprogramm wechselt, landet meist bei deutlich mehr als 20 Litern. Auch der Stromverbrauch steigt dann oft von etwa einer auf bis zu zwei Kilowattstunden - es werden also etwa doppelt so viel Wasser und Energie wie mit einem guten Sparprogramm benötigt. So belasten die vermeintlich günstigen Geräte nicht nur die Umwelt, sondern auf Dauer auch die Haushaltskasse.

Eine der unangenehmsten Schwachstellen billiger Spülmaschinen ist ihre Lautstärke. Viele im Test lassen es an geräuschisolierenden Bauteilen und einer wirksamen Schalldämmung am Sockel und außen fehlen. Fünf Maschinen sind so laut, dass in ihrer Nähe ein normales Gespräch gestört wird. Hier haben die Tester jeweils eine Schallleistung von mehr als 50 Dezibel gemessen. Wirklich leise Maschinen spülen mit etwa 40 Dezibel, so wie einige der hochwertigen Geschirrspüler aus test 4/2010. Aber auch die guten Beko DSN 1401 XN und AEG Favorit 55002 in diesem Test befinden sich mit weniger als 43 Dezibel im grünen Bereich.

Spartanische Ausstattung

Auch die Ausstattung der preisgünstigen Spülmaschinen ist mitunter spartanisch. Eine Startzeitvorwahl fehlt häufig ebenso wie eine Multitabtaste. Einigen Geräten fehlt auch die Anzeige für Klarspüler auf der Bedienblende. Ebenfalls etwas unpraktisch: Zum Verstellen der Höhe des Oberkorbs muss bei vielen Geräten der ganze Korb herausgezogen werden. Zwei Maschinen - Ignis ADL 335/2 und Bomann GSPE 773 - fehlt überdies ein Aqua-Stopp-System. Platzt hier der Schlauch, wird die Küche geflutet - und im schlimmsten Fall die des Nachbarn untendrunter gleich mit.

Alle Informationen über den Test finden sie auf test.de sowie in der Ausgabe 04/2011 der Zeitschrift "test".

Stiftung Warentest
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.