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Blick ins Universum Weltraumprojekt in der chilenischen Atacama Wüste: Riesen-Teleskop soll Klarheit über dunkle Energie bringen

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Wegen des klaren Himmels über ihr ist die Atacama-Wüste in Chile ein beliebtes Ziel für Weltraumenthusiasten. Und weil man hier so gut ins Weltall schauen kann, entsteht nun ein Vorzeigeteleskop der Extraklasse. Ein Konsortium aus Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen baut derzeit den Giant Magellan Telescope (GMT), der eine zehnmal höhere Auflösung haben wird als das von der NASA und ESA gemeinsam entwickelte Hubble-Weltraumteleskop. Leopoldo Infante, Direktor des Las-Campanas-Observatoriums: "Derzeit gibt es drei große Teleskopprojekte in der Welt: dieses hier, eines, das von den Europäern in der Nähe von Paranal in Chile auf einem Hügel namens Cerro Armazones gebaut wird, und ein weiteres, das auf Hawaii im Mauna-Kea-Observatorium entstehen soll. Alle drei werden die neue Generation von Riesenteleskopen sein, deren Ziel es ist, Leben auf anderen Planeten zu entdecken und den Ursprung der dunklen Energie zu bestimmen." Die physikalischen Eigenschaften der Dunklen Energie lassen sich durch großräumige Kartierung der Strukturen im Universum untersuchen, beispielsweise durch die Verteilung von Galaxien und Galaxienhaufen. Der 1,8 Milliarden US-Dollar teure Komplex, der gegen Ende des Jahrzehnts seinen Betrieb aufnehmen soll, wird mit den anderen beiden Teleskopprojekten bei der Erforschung des Weltalls konkurrieren.
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Weltweit gibt es drei große Teleskopprojekte – zwei davon in Chile. Ihr Ziel: Von der Erde aus andere Planeten auskundschaften und das Rätsel um die schwarze Energie lösen.

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