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Zufallsfund in den USA: Junggesellen entdecken drei Millionen Jahre alten Elefanten

Wanderer machten in New Mexico einen sensationellen Fund: Die Gruppe sah einen Schädel aus dem Sand herausragen und dachte an einen Mammut. Er gehört jedoch zu einer noch viel älteren Elefantenart.

Experten haben den Kopf eines drei Millionen Jahre alten Mastodon (Mammut-Vorfahre) im Elephant Butte State Park ausgegraben

Experten haben den Kopf eines drei Millionen Jahre alten Mastodon (Mammut-Vorfahre) im Elephant Butte State Park ausgegraben

Ungewöhnlicher Zufallsfund in den USA: Bei einem Junggesellenabschied ist eine Wandergruppe auf einen rund drei Millionen Jahre alten Stegomastodon-Kopf gestoßen. Die Gruppe war im Elephant Butte State Park nahe Albuquerque im Bundesstaat New Mexico unterwegs, als sie Teile des Schädels aus dem Sand ragen sahen, sagte der leitende Forscher Gary Morgan. Paläontologen legten den nahezu komplett erhaltenen, rund zwei mal einen Meter großen und 500 Kilogramm schweren Kopf frei.

"Das ist der vollständigste Schädel, den wir von dieser Spezies, dem Stegomastodon primitivus, je gefunden haben", sagte Morgan. Besonders selten seien Funde mit Stoßzähnen. "Dieses Fossil wird Paläontologen neues Wissen über die Anatomie und die Evolution dieser fossilen Elefantenart bringen."

Die Gruppe war zunächst davon ausgegangen, einen Mammutkopf gefunden zu haben. "Ich wusste, dass das nicht stimmen kann, weil es in New Mexico keine Wollmammuts gab", sagte Morgan. Das Fossil stamme aus dem Pliozän, einem rund drei Millionen Jahre zurückliegenden Erdzeitalter kurz vor der letzten Eiszeit. Es wird nun im Naturkundemuseum Albuquerque aufbereitet und untersucht.

mka/DPA / DPA
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