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Nach Bannon-Abgang Trumps neuer "Rechts"-Berater: Wer ist eigentlich Stephen Miller?

Erzkonservativ.
 
Schöpfer des umstrittenen Einreiseverbots.
 
Spitzname "Mad Man". 
 
Stephen Miller ist das neue Mastermind der Ultrarechten im Oval Office.
 
Und damit Nachfolger des geschassten Steve Bannon.
 
Der 32-Jähriger Miller wird im kalifornischen Santa Monica geboren und ist Sohn liberaler jüdischer Eltern.
 
Bereits als Schüler ruft er bei Radiosendungen an und beschwert sich über Multikulturalismus oder spanischsprachige Werbung.
 
Er studiert Politikwissenschaft an der Duke University und erlangt landesweit Bekanntheit, als er in den Medien drei Sportler verteidigt, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird. Die drei werden später in einem Prozess freigesprochen.
 
Millers Agenda ist eindeutig: Islamfeindlichkeit, Rückzug aus der globalen Vernetzung und Kampf gegen liberale Medien.
 
In die Politik steigt er als Pressesprecher für Tea-Party-Ikone Michele Bachmann ein. Anschließend wird er Kommunikationschef des damaligen Senators und heutigen Justizministers Jeff Sessions.
 
Für Donald Trump arbeitet Miller zunächst als Einpeitscher im Wahlkampf. Außerdem entwickelt er die "America first"-Strategie mit.
 
Nun ist er ganz oben angekommen: als politischer Top-Berater im Weißen Haus.
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In Kalifornien als Kind liberaler Juden geboren hat sich Stephen Miller ganz weit von seinen Wurzeln entfernt. Mit dem Rücktritt von Trumps Chefstrategen Steve Bannon ist Miller das neue Mastermind der Ultrarechten im Oval Office.

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