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Staatsbesuch in Japan Donald und Melania unter Sumoringern – besonders begeistert sehen sie nicht aus

Das traditionsreiche Sumo-Sommerturnier ist für die Japaner ein sportliches Großereignis. Erst recht, wenn US-Präsident Donald Trump seine Aufwartung macht. Trump absolviert momentan einen viertägigen Staatsbesuch in Japan und hatte sich gewünscht, einen Sumoringkampf zu sehen. Trotzdem zeigte sich der US-Präsident während der Veranstaltung eher übellaunig - ganz im Gegensatz zu den 11.000 anderen anwesenden Zuschauern. Mit Ringer Asanoyama gewann in diesem Jahr ein Außenseiter. Der US-Präsident überreichte ihm einen Pokal, der - wie öfter bei Trump - etwas größer als normal ausfiel.
Der Besuch des Ringkampfes ist Teil der Charmeoffensive von Ministerpräsident Shinzo Abe. Der US-Präsident stört sich am großen Außenhandelsüberschuss Japans und droht, Schutzzölle auf japanische Autos zu erheben, wenn Japan nicht ein bilaterales Handelsabkommen mit den USA schließen sollte. Seit dem Amtsantritt Trumps verfolgt Abe die Strategie, den US-Präsidenten durch Vermeidung von Konfrontation zu Zugeständnissen zu bewegen.
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"Ich wollte schon immer Sumoringen sehen", sagte der US-Präsident bei seinem Staatsbesuch in Japan. Gemeinsam mit der First Lady nahm er beim traditionsreichen Sommerturnier am Rande des Ringes Platz – und zeigt sich eher übellaunig. 

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