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Lynchmord in Guatemala: "Es war die gesamte Stadt"

In Guatemala hat ein wütender Mob eine Frau zu Tode geprügelt, weil sie der Tötung eines kleinen Mädchens zum Zweck der Organentnahme verdächtigt wurde. Das Kind war tags zuvor mit abgeschnittenem Arm und entfernten Augen gefunden worden.

Mindestens 2000 Menschen hätten die Frau auf den Marktplatz gejagt und umgebracht, sagte der Polizeichef der an der Grenze zu Honduras gelegenen Stadt Camotan. "Es war die gesamte Stadt." Zwei weitere Frauen konnten von der Polizei gerade noch vor der Menschenmenge gerettet worden. Eine von ihnen sei in Brand gesetzt worden und werde nun in einem Krankenhaus behandelt, hieß es. Die andere sei im Gefängnis.

Das neunjährige Mädchen war am Donnerstag verschwunden. Einen Tag später wurde seine Leiche auf einer unbefestigten Straße gefunden. Der Polizei zufolge war dem Kind ein Arm abgeschnitten, die Augen entfernt und der Brustkorb freigelegt worden. Möglicherweise hätten die Mörder versucht, Herz und Nieren zu entnehmen. Einige Bewohner hätten ausgesagt, gesehen zu haben, wie eine der Frauen das Kind entführt habe.

In den armen Gegenden Guatemalas herrscht eine tiefverwurzelte Angst, Kinder könnten zum Zweck der Organentnahme entführt werden. Oft basieren die Ängste nur auf Gerüchten. In den vergangenen zehn Jahren kamen in dem Land hunderte Menschen durch Lynchmorde zu Tode.

DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.