Präsidentschaftsvorwahl

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Die chilenische Linkspolitikerin Jeannette Jara

Regierungskoalition in Chile nominiert Kommunistin als Präsidentschaftskandidatin

Bei den Präsidentschaftsvorwahlen des regierenden Linksbündnisses in Chile hat sich die frühere Arbeitsministerin Jeannette Jara von der Kommunistischen Partei mit deutlichem Vorsprung gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt. Nach Angaben der Wahlbehörde entfielen auf die 51-jährige Juristin nach Auszählung fast aller Stimmen 60 Prozent der Stimmen. Erstmals in der Geschichte des Landes schickt damit ein Bündnis ein Mitglied der Kommunistischen Partei für das Präsidentenamt ins Rennen.
Video: Vorwahlen in Iowa: Klimaaktivisten stören Wahlkampfauftritt von Trump

Video Vorwahlen in Iowa: Klimaaktivisten stören Wahlkampfauftritt von Trump

STORY: Klimaaktivisten haben am Sonntag eine Wahlkampfveranstaltung von Ex-Präsident Donald Trump im US-Bundesstaat Iowa gestört. Während Trumps Rede riefen sie "Trump, Klimaverbrecher" und hielten entsprechende Banner hoch. Trumps Anhänger reagierten daraufhin mit Buh-Rufen, die Klimaaktivisten wurden von Sicherheitskräften aus dem Saal geführt. Trump bezeichnete die Demonstranten als jung und unreif. Sie kämpften gegen Öl und würden damit im Grunde fordern, die USA stillzulegen. Trump zieht seit langem den wissenschaftlichen Konsens zur Rolle des Menschen beim Klimawandel in Zweifel. Eine seiner ersten Amtshandlungen als Präsident war der Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015. Im Falle seiner Wiederwahl will er die Produktion fossiler Brennstoffe ankurbeln. In Iowa beginnen am Montag die Präsidentschaftsvorwahlen der Republikaner. Trump ist laut Umfragen der klare Favorit für die Nominierung als Herausforderer von Amtsinhaber Joe Biden bei der Wahl im November. Seine stärksten parteiinternen Konkurrenten sind die frühere US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, und Floridas Gouverneur Ron DeSantis. Mit rund drei Millionen Einwohnern ist die Bevölkerung von Iowo kleiner als die von Berlin und entspricht nicht einmal einem Prozent der USA. Die Urwahl hat dennoch politisch eine erhebliche Symbolkraft: Wer schon in Iowa schlecht abschneidet, hat ein Problem.