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Der israelische ESC-Teilnehmer Noam Bettan

ESC-Boykott: Spanien, Irland und Slowenien wollen Wettbewerb nicht übertragen

Spanien, Irland und Slowenien weiten ihren Boykott des Eurovision Song Contest (ESC) wegen der Teilnahme Israels aus: Die öffentlichen Rundfunkanstalten der drei Länder teilten am Montag mit, dass sie den diesjährigen Wettbewerb in Wien nicht übertragen werden. Die 70. Ausgabe des ESC in Wien beginnt am Dienstag mit den ersten Halbfinale, das zweite Halbfinale ist am Donnerstag. Das Finale findet am Samstag statt.
Selenskyj (r.) und Premier Martin am Montag in Dublin

Irische Polizei untersucht Drohnen-Sichtung bei Landung von Selenskyj in Dublin

Die irische Polizei hat nach der Sichtung mehrerer nicht identifizierter Drohnen über Dublin während der Landung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der Stadt Ermittlungen eingeleitet. Eine Spezialeinheit untersuche den Vorfall gemeinsam mit den irischen Streitkräften und "internationalen Sicherheitspartnern", erklärte die Polizei am Freitag. Irlands Premierminister Micheal Martin kündigte eine Sitzung zur nationalen Sicherheit wegen des Vorfalls bis zum Ende des Monats an.
Boykottdrohungen beim ESC

Auch die Niederlande drohen mit ESC-Boykott bei Teilnahme Israels

Nach Ländern wie Irland wollen auch die Niederlande den European Song Contest (ESC) im Falle einer Teilnahme Israels boykottieren. Wenn Israel nicht von dem Wettbewerb im kommenden Jahr ausgeschlossen werde, nähmen die Niederlande nicht teil, erklärte der niederländische Sender Avotros am Freitag unter Verweis auf die katastrophale Lage im Gazastreifen. Eurovision-Direktor Martin Green äußerte Verständnis für die "Bedenken" angesichts des anhaltenden Konflikts.