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"Black Lives Matter"-Demo US-Ehepaar steht mit Sturmgewehr und Pistole im Vorgarten und zielt auf Demonstranten

Sehen Sie im Video: Ein amerikanisches Ehepaar bedroht "Black Lives Matter"-Demonstranten mit Schusswaffen im Vorgarten.


Schockierende Bilder aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri:


Ein Ehepaar bedroht "Black Lives Matter"-Demonstranten mit Schusswaffen. (Einblendung: 28. Juni 2020)


Offenbar will das Paar verhindern, dass die rund 300 Protest-Teilnehmer das Grundstück betreten.


Medienberichten zufolge sollen die Demonstranten beim Betreten der geschlossenen Nachbarschaft, einer sogenannten "Gated Community", ein Tor beschädigt haben.


Die Demonstranten durchqueren die Nachbarschaft, um zum Haus von Bürgermeisterin Lyda Krewson zu gelangen – und dort ihren Rücktritt zu fordern.


Die Politikerin hatte zuvor online die Namen und Adressen von Bürgern veröffentlicht, die sich für eine Kürzung von Polizeigeldern ausgesprochen hatten.


Trotz einer öffentlichen Entschuldigung fordern zahlreiche Bürger Krewsons Rücktritt.


Eine entsprechende Online-Petition sammelt innerhalb von zwei Tagen über 43.000 Unterschriften.


Ob das Verhalten des bewaffneten Ehepaares Konsequenzen nach sich ziehen wird, ist derzeit nicht klar.


Fest steht jedoch, dass das Gesetz von Missouri das bewusste Ziehen einer tödlichen Waffe vor einer oder mehreren Personen, in einer wütenden oder bedrohlichen Art und Weise, als ein Verbrechen definiert.
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Schockierende Bilder aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri: Am Sonntag bedroht ein Ehepaar "Black Lives Matter"-Demonstranten mit Schusswaffen. Die Protestierenden wollen aber eigentlich zum Haus der Bürgermeisterin. 

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