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Urteil: Unbegrenzte Haft für Mörder des kleinen Peter

Der Mörder des neunjährigen Peter muss für immer hinter Gitter. Das Münchner Schwurgericht verurteilte den Angeklagten zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung.

Elf Monate nach dem Sexualmord an dem neunjährigen Peter in München ist der angeklagte Wiederholungstäter Martin P. zu einer zeitlich unbegrenzten Strafe verurteilt worden. Das Gericht verhängte gegen Martin P., der als Heranwachsender schon einmal einen Jungen ermordet hatte, eine lebenslange Haftstrafe mit Einweisung in die Psychiatrie und anschließender Sicherungsverwahrung. Der Angeklagte habe Peter heimtückisch und zur Verdeckung einer Straftat ermordet, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Dienstag. Das Gericht entsprach damit dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigerin des 29-Jährigen hatte auf Einweisung in die Psychiatrie und eine zeitlich begrenzte Haftstrafe plädiert. Der Gerichtsgutachter hatte den 29-Jährigen wegen einer pädophil-sadistischen Neigung und einem gravierenden Mangel an Empfindungsfähigkeit als hoch gefährlich und nicht resozialisierbar bezeichnet.

Bundesregierung will Sexualstrafrecht ändern

Der Mann hatte gestanden, den Neunjährigen zu sich in seine Unterkunft gelockt, missbraucht und erstickt zu haben. Danach verging er sich auch noch an der Leiche und warf sie später in einen Müllcontainer. Der Angeklagte hatte bereits 1994 als Heranwachsender in Regensburg einen elfjährigen Buben mit 70 Messerstichen umgebracht und war dafür zu einer Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren verurteilt worden. Der Junge war das Kind eines Freundes von P., den dieser in der Jugendhaft kennen gelernt hatte.

Die Tat hatte eine Diskussion um eine schärfere Bestrafung von Sexualstraftätern ausgelöst. Nach bisherigem Recht ist eine Sicherungsverwahrung nach einer Haftstrafe für heranwachsende Sexualstraftäter nicht möglich. Die neue Bundesregierung will dies ändern.

Reuters/DPA/AP / AP / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.