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Begegnungen der dritten Art: Wenn Politiker auf Kinder treffen

Nicht erst seit Angela Merkels Begegnung mit dem weinenden Palästinensermädchen wissen wir: Kinder können Politiker ganz schön alt aussehen lassen. Da hat das als imagefördernd gedachte Bild für den Politiker eher die gegenteilige Wirkung.

US-Politikerin Hillary Clinton starrt mit weit aufgerissenen Augen ein Kind im Publikum an

"Hillary, warum hast Du so große Augen?" könnte das kleine Mädchen in dieser Situation zu Recht fragen. Doch was Clinton bei ihrem Wahlkampfauftritt 2007 in Nevada, US-Bundesstaat Iowa, an einem blond gelockten Mädchen so verdutzte, werden wir wohl nicht mehr erfahren.

Ein palästinensisches Mädchen, dessen Familie die Abschiebung droht, bricht vor Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Tränen aus. Merkel versucht, die Kleine zu trösten, doch im Netz brandet Empörung auf. Dabei sind Politiker mit Kindern eigentlich ein gern gesehenes Motiv für die Kameras. Der Politiker kann zeigen, wie fürsorglich er ist, das Kind muss nur hübsch anzusehen sein. Was bei so einem Aufeinandertreffen alles schief gehen kann, zeigen diese Fotos. Da machen weder US-Politikerin Hillary Clinton oder US-Präsident Barack Obama mit den vermeintlichen "süßen Kleinen" eine gute Figur, noch der damalige Präsident George W. Bush. Andere versuchen sich sogar, mit Pizzabacken oder beim Malen mit Fingerfarben anzubiedern. Doch die Kinder sabotieren einfach so alle Bemühungen, die Polit-Profis in positivem Licht erscheinen zu lassen.

tkr
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