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Bobfahren: In 60 Sekunden den Eiskanal hinunter

Bobfahrer im Fernsehen zu sehen, ist eine Sache, es einmal selbst auszuprobieren, eine andere. Der Adrenalinstoß kommt, wenn es in einem Höllen-Spead die Eisbahn hinunter geht.

Bobfahren ist ein ausgesprochen rasantes Vergnügen, genannt auch die "Formel 1 der Winterdisziplinen". Wer den Rausch der Geschwindigkeit einmal selbst erleben möchte, der muss sich auf die Bob- und Rodelbahn im Hochsauerland einlassen. Denn dort kann man nicht nur zuschauen, wie die Weltmeister in dieser Disziplin mit Spitzengeschwindigkeiten hinabbrausen. Wer will kann selbst spüren, was es heißt, Bob zu fahren: Die Möglichkeit besteht, ein so genanntes Taxibob in Anspruch zu nehmen.

Bobfahrt in sicheren Händen

In den Taxibob passen außer dem Piloten, der ein erfahrener Profibobfahrer ist, drei Gäste, denn es handelt sich bei diesem Gefährt um einen Viererwettkampfbob. Die Bobpiloten sind unter anderem der Olympiasieger und Weltmeister Bernhard Lehmann oder der Juniorweltmeister und WM-Dritter im Zweierbob René Spies. Sie sorgen dafür, dass die unerschrockenen Bobneulinge, wenn sie sich die 1600 Meter lange Strecke durch den Eiskanal mit bis zu 130 Stundenkilometern hinunterstürzen, auch unbeschadet unten ankommen.

Für Anfänger "nur" 70 Stundenkilometer

Wer sich langsam annähern möchte, kann den ersten Versuch auch im Bob Raft machen, der es auf „nur“ 70 Stundenkilometer bringt. Oder man schaut den Olympiasiegern, Welt- und Europameistern auf der Bob- und Rodelbahn zunächst einfach nur zu, beispielsweise bei den Europameisterschaften/Weltcup vom 21.01. bis 26.01.2003 oder bei der Damenweltmeisterschaft im Damenbob vom 28.01. bis 02.02.2003 in Winterberg im Hochschwarzwald.(Nähere Informationen unter www.wowa.de und www.bobbahn.de)

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