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Gewerkschaft GDL Lokführer bestreiken die Deutsche Bahn ab Dienstagabend

Sehen Sie im Video: Lokführer-Gewerkschaft GDL sorgt für Streik bei der Bahn.




Verspätungen und Zugausfälle kommen bundesweit wieder auf Urlauber und Berufspendler zu, ab Mittwochfrüh wegen Streiks bei der Deutschen Bahn. Enden soll der Arbeitskampf am frühen Freitagmorgen um 2.00 Uhr. Die Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL hatten sich in einer Urabstimmung mit 95 Prozent für den Ausstand ausgesprochen, wie GDL-Chef Claus Weselsky am Dienstag in Frankfurt mitteilte. "Wir haben absichtlich für den ersten Streik diese Zeitspanne in der Woche gewählt, um den Wochenend- und Ferienreiseverkehr nicht noch stärker zu beeinträchtigen. Die Verantwortung hierfür trägt ein Management, das sich selbst die Taschen füllt und den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern Reallohnverlust zumuten will." Bereits an diesem Dienstagabend werde der Güterverkehr bestreikt. Die Bahn kritisierte die Gewerkschaft scharf: Personalvorstand Martin Seiler. "Es ist völlig unnötig und völlig überzogen, in der Form nun in Streiks zu gehen, in einer Zeit, wo viele reisen wollen, wo wir mitten im Urlaub sind, ist das völlig unangemessen und überzogen." Die Bahn halte eine Einigung weiter für möglich und appelliere an die GDL-Spitze, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die GDL hatte die monatelangen Tarifgespräche bereits Anfang Juni für gescheitert erklärt.
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Die Bahn und die Gewerkschaft GDL haben sich nicht auf einen Tarifabschluss geeinigt. Nun wird ab Mittwochfrüh der Personenverkehr bestreikt. Enden soll der Arbeitskampf am Freitagmorgen um 2.00 Uhr.

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