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Vierte Generation 918 Plätze auf 374 Metern: Neuer ICE bietet mehr Platz als je zuvor

Sehen Sie im Video: Bundespräsident Steinmeier tauft ICE der 4. Generation.




Als vor 30 Jahren in Deutschland weiße Hochgeschwindigkeitszüge eingeführt wurden, wunderten sich manche Passagiere noch über die Aufschrift ICE. Drei Jahrzehnte und 1,5 Milliarden Fahrgäste später gehört der ICE zum Alltag im deutschen Schienenfernverkehr. 374 Meter lang ist die neueste XXL-Version der vierten Generation. Mit 918 Sitzplätzen bietet sie so viel Platz wie kein ICE zuvor. Die Jubiläumstaufe im Berliner Hauptbahnhof übernahm am Dienstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. O-TON BUNDESPRÄSIDENT FRANK-WALTER STEINMEIER "Wir feiern heute nicht weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands. So bekannt etwa wie das Brandenburger Tor oder der Kölner Dom. Aber kein Geschichtsmonument hat heute Geburtstag, sondern eine Idee der Zukunft - nicht stumm und steinern, sondern hell, schnell und glänzend. Eine Verkörperung von Technik und Design - das war und das ist der ICE." Klimafreundlicher, komfortabler und bis zu 265 km/h Höchstgeschwindigkeit. Damit der neue Zug sein Tempo auch ausfahren könne, müssten planerisch und technisch anspruchsvolle Trassen gebaut werden. Hier gebe es laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer noch Nachholbedarf. Die ICE-Flotte besteht nach Angaben der Deutschen Bahn aus 330 Zügen. In den nächsten fünf Jahren soll sie auf 421 Fahrzeuge anwachsen. Insgesamt sollen bis 2026 rund 8,5 Milliarden Euro in neue Züge des Fernverkehrs fließen.
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30 Jahre rast der ICE nun schon durch Deutschland. Nun nimmt die Bahn die nächste Generation des Hochgeschwindigkeitszuges in Dienst. Die Jubiläumstaufe des XXL-Zuges im Berliner Hauptbahnhof übernahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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