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Saunameisterschaft: Schwitzen für den Sieg

In Stralsund hat die Deutsche Saunameisterschaft 2006 begonnen. Der Wettkampf verlangt von den Teilnehmern, so lange wie möglich bei 110°C auszuharren.

Schwitzen für den Sieg: In Stralsund hat am Freitag die Deutsche Saunameisterschaft begonnen. 31 Männer und 9 Frauen aus zehn Bundesländern werden dabei bis Samstag um die Wette schwitzen, sagte der Chef des Veranstalter-Vereins, Wolfgang Knobloch. Gewonnen hat, wer bei den Saunagängen am längsten der Hitze von 110 Grad Celsius und halbminütigen Aufgüssen standhält.

"Knallharte Typen"

Unterstützt von mitgereisten Fans müssen sich die Teilnehmer in eigens für den Wettkampf gebauten Saunen über schweißtreibende Ausscheidungswettkämpfe bis zum Finale am Samstagabend "schwitzen". Die deutsche Bestzeit hält ein Stralsunder mit 8:48 Minuten. "Die Konkurrenz ist stark", sagte Knobloch nach den ersten Durchgängen. "Da sind einige knallharte Typen dabei." Bereits in den ersten Saunagängen, die nach strengen, international festgelegten Regeln erfolgen, seien Zeiten von mehr als sechs Minuten erreicht worden. Die Teilnehmer der Deutschen Saunameisterschaft qualifizieren sich für die nächste Sauna-Weltmeisterschaft in Finnland.

Nach den Worten des passionierten Saunagängers Knobloch ist ein Saunawettkampf "Extremsport". Besonders belastend für den Kreislauf sei die extreme Luftfeuchtigkeit, die durch die regelmäßigen Aufgüsse mit Leitungswasser entstehe. Die Teilnehmer stehen unter ärztlicher Kontrolle.

DPA / DPA
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