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Norwegische Küste: Kreuzfahrtschiff in Seenot: Drei Motoren der "Viking Sky" laufen wieder

Horrortrip statt Traumreise: Vor der Küste Norwegens ist am Samstag das Kreuzfahrtschiff "Viking Sky" in Seenot geraten. Danach lief eine dramatische Rettungsaktion an. Doch mittlerweile gibt es gute Nachrichten.

Der Motorschaden an der vor der Westküste Norwegens in Seenot geratenen "Viking Sky" ist nach Angaben der Einsatzkräfte größtenteils behoben. Drei der vier Motoren des Kreuzfahrtschiffes funktionierten wieder, sagte ein Sprecher am Sonntag. Damit könne die "Viking Sky" wieder mit eigener Kraft fahren. Das Schiff soll demnach nun in einen Hafen gebracht werden.

Die "Viking Sky" war am Samstagnachmittag mit 1373 Menschen an Bord bei starkem Wellengang in Seenot geraten. Das Schiff befand sich auf dem Weg von Tromsö in Nordnorwegen nach Stavanger im Süden, als es wegen eines Motorschadens einen Notruf absetzte. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden bislang 371 Menschen an Land geholt, wie die Kommune Fræna am Sonntag auf einer Pressekonferenz mitteilte. 17 von ihnen habe man ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungsaktion ging nur langsam voran, weil die Passagiere einzeln in einen Hubschrauber hochgezogen werden mussten.

Die Lage der "Viking Sky" am Sonntagmorgen vor der westnorwegischen Küste

Die Lage der "Viking Sky" am Sonntagmorgen vor der westnorwegischen Küste

"Viking Sky"-Helfer geriet ebenfalls in Seenot

Insgesamt waren nach Angaben der Reederei Viking Ocean Cruises 915 Passagiere und 458 Besatzungsmitglieder an Bord des 227 Meter langen Kreuzfahrtschiffes. Die meisten Fahrgäste sind laut Behördenangaben Briten und Amerikaner. Auch zwei deutsche Frauen befinden sich unter den Passagieren. Sie sind der Reederei zufolge 74 und 66 Jahre alt. Ob sie bereits in der Nacht von Bord geholt wurden oder am Sonntag weiter auf dem Schiff ausharren mussten, ist unklar.

Auch die neun Besatzungsmitglieder eines im selben Küstengebiets ebenfalls in Seenot geratenen Frachters wurden laut Nachrichtenagentur NTB mittlerweile in Sicherheit gebracht. Bei dem Frachtschiff "Hagland Captain" war ebenfalls der Motor ausgefallen. Daraufhin habe es Schlagseite bekommen, teilte der südnorwegische Rettungsdienst mit. Der Frachter war auf dem Weg zur "Viking Sky", um zu helfen.

Der Rundfunksender NRK zeigte Aufnahmen der "Viking Sky" in starkem Wellengang im Küstenabschnitt Hustadvika, einem Seegebiet, das wegen zahlreicher kleiner Inseln und Riffe als besonders gefährlich gilt. Dort ist es in der Vergangenheit schon häufiger zu Schiffsunfällen gekommen.

Passagiere veröffentlichten auf Twitter Aufnahmen, die von dem Schiff stammen sollen. Zu sehen ist, wie bei starkem Wellengang Möbelstücke wie Sessel, Stühle und Tische sowie Pflanzen auf dem Boden hin und her schlittern. Ein Brett fällt einer Frau auf den Kopf. Viele Menschen an Bord sitzen und tragen Rettungswesten. Ein Passagier schrieb, er warte noch auf die Evakuierung. Die Besatzung mache einen fantastischen Job und sorge dafür, dass alle ruhig und versorgt seien. Das Meer sei weiterhin aufgewühlt.

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mad / AFP / DPA

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