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Oberösterreich: Linz – eine Reise in die Stadt der Avantgarde

Seit zehn Jahren befindet sich die Stadt an der Donau im Umbruch: Mit dem Ars Electronica Center, dem neuen Opernhaus und der Graffiti-Galerie im Hafen hat sich die drittgrößte Stadt Österreichs für Besucher attraktiv gemacht.

Musiktheater Linz am Volksgarten

Das Musiktheater Linz am Volksgarten ist eines der modernsten Opernhäuser Europas. Der Neubau aus dem Jahr 2013 basiert auf einem Entwurf des Londoner Architekten Terry Pawson.

Infos: www.landestheater-linz.at

Seit 2009 herrscht eine neue Zeitrechnung in der oberösterreichischen Hauptstadt: In jenem Jahr war Linz neben Vilnius in Litauen eine der beiden Kulturhauptstädte Europas. Als ob der Stadt der Titel permanent vergeben worden wäre, boomen seitdem Kreativität und Künste.

Längst konnte die Stadt zu beiden Seiten der Donau ihr Image als Industriestandort abstreifen. Mehr als zehn Jahre dauert der Höhenflug schon an: "Höhenrausch" ist auch der Name einer Ausstellungsreihe, die in unregelmäßigen Abständen Kunst an unkonventionellen Orten hoch über Linz zeigt. So zum Beispiel auf dem Dach des Passage-Einkaufszentrums, auf dem City-Parkhaus oder in luftiger Höhe auf dem Holzsteg-Parcours des Ursulinenhofes.

Freiluftgalerie im Hafen

Flussabwärts erstreckt sich der größte Binnenhafen der oberen Donau. Entlang der drei Hafenbecken werden die Mauern plötzlich bunt: Die Wände der bis zu 40 Meter hohen Industriebauten haben internationale Künstler gestaltet. Inzwischen hat sich dieses Areal zu einem Mekka bekannter Sprayer wie Roa, Aryz der 1Up-Crew entwickelt. Mehr als 150 Motive zeigt die Muralism- und Graffiti-Galerie unter freiem Himmel.

Darunter gibt es auch ein Bild des ehemaligen stern-Karikaturisten Gerhard Haderer, der sein Handwerk unter anderem in Linz gelernt hat. Vor zwei Jahren eröffnete er in Linz die Schule des Ungehorsams, eine Mischung aus Denkschule und Ausstellungsraum, die allen Menschen offen steht.

Motor der Avantgarde in Linz ist jedoch das Festival Ars Electronica. Bereits seit 1979 erforschen die Veranstalter, wie sich Gesellschaft, Kunst und Technologie miteinander verschränken. Lange galt das Event als Geheimtipp. Doch Mitte der achtziger Jahre löste sich das Festival von dem Fokus auf Computermusik und wurde schnell zum internationalen Hotspot der Computerkunst.

Der architektonische Ausdruck dieser Leidenschaft zur digitalen Kunst ist das "Ars Electronica Center – das Museum der Zukunft". Die Glasfassade mit ihren 40.000 Leuchtdioden erstrahlt nachts als eine einzigartige Lichtskulptur. Im Innern gibt es auf den 6.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche stets etwas Neues: virtuelle Welt in Form von Wand- und Bodenprojektionen in 8K-Auflösung, Lasertracking, 3-D-Animationen und interaktive Erlebnisse.

Dank der Kreativität und Avantgarde der Bewohner ist Linz längst in der Zukunft angekommen – und lässt sich in der Gegenwart bestens bereisen.

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Die Zukunft in Linz an der Donau erleben

Linz überrascht, begeistert und verändert: ob am Schiff auf der Donau, bei Konzerten, hoch über der Stadt, mit der Spraydose in der Graffiti-Galerie oder beim Experimentieren in den Museen. Wer in die einzigartige Atmosphäre eintaucht, kehrt immer wieder fasziniert in die UNESCO City of Media Arts zurück.

3 Tage Kurzurlaub ab 109 €  pro Person:
Zwei Übernachtungen im Hotel nach Wahl inklusive Frühstück und 3-Tages-Linz-Card mit freiem Eintritt in die Museen, freier Fahrt mit Bus und Straßenbahn sowie vielen weiteren Vorteilen.

Wochenende ab 109 € p.P. planen

tib
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