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Polarlicht: Leuchtende Schleier am Horizont

Das Polarlicht ist sicher eine der überwältigendsten Himmelserscheinungen. Norwegen-Touristen können diese Lichtphänomene live miterleben.

Schon in alter Zeit waren die Menschen im Hohen Norden von einem einzigartigen Naturschauspiel beeindruckt und auch für moderne Norwegen-Touristen gehört es zu den nachhaltigsten Erlebnissen: Lichtphänomene am Himmel, "Nordlicht" beziehungsweise "Polarlicht" genannt.

Entstehung

Polarlichter entstehen, wenn elektrisch aufgeladene Teilchen von der Sonne in die Erdatmosphäre gelangen. Diese Teilchen, meist Elektronen, treffen auf Sauerstoffatome, bringen diese auf ein höheres Energieniveau und damit zum Leuchten.

Diese Reaktion passiert in etwa 100 Kilometern Höhe. Das Licht ist dann vor allem als Bewegung von weißen oder fahl grünlichen Schleiern zu sehen. Die Elektronen können sich nur entlang der Magnetfeldlinien der Erde bewegen. Da diese Feldlinien am Nord- und Südpol der Erde gebündelt und senkrecht zur Erdoberfläche verlaufen, kann man Polarlichter vor allem in einer ringförmigen Zone um die Pole der Erde beobachten.In den mittleren Breiten ist das Himmelsschauspiel nur dann zu sehen, wenn sich auf der Sonne außerordentlich starke und zahlreiche Eruptionen ereignen. Denn dann dringen so viele Teilchen in die Atmosphäre ein, dass sie auch auf tiefer laufende Magnetlinien stoßen. Zu einer Rotfärbung des Himmels kommt es nur, wenn die Sauerstoffatome und die Elektronen in etwa 500 Kilometern Höhe miteinander reagieren.Wie klar die Polarlichter zu sehen sind, ist lokal sehr unterschiedlich. Intensität, Farbe und Struktur verändern sich örtlich und zeitlich rasch. Vor allem in Norwegen ist das Naturschauspiel aber gut zu beobachten.

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