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Festnahme in Dublin: 23-Jähriger verpasst Flug - und rennt Maschine auf Rollfeld hinterher

Seinen Flug zu verpassen, gehört zu den weniger schönen Dingen des Lebens. Einem 23-Jährigen in Dublin schien eben dies allerdings so sehr zu ärgern, dass er sein Schicksal einfach nicht akzeptieren wollte.

Der 23-Jährige (gebückt) hatte nach seiner Entlassung auch noch eine Botschaft für draußen wartende Pressefotografen

Der 23-Jährige (gebückt) hatte nach seiner Entlassung auch noch eine Botschaft für draußen wartende Pressefotografen

Picture Alliance

Ein Passagier in Dublin wollte auf keinen Fall seinen Flieger verpassen und ist der Maschine hinterhergerannt - die Polizei hat ihn daraufhin festgenommen. Nach einem Gerichtstermin in Dublin am Donnerstag kam er zunächst wieder auf freien Fuß, wie der irische Sender RTÉ berichtete. Der junge Mann war demnach am Donnerstagmorgen nach der Schließung des Gates am Flughafen Dublin auf das Rollfeld gelaufen und habe versucht, die fahrende Ryanair-Maschine zu stoppen.

Der Passagier war laut Bericht zusammen mit einer Frau verspätet an dem Gate angekommen, an dem ihr Flugzeug in Richtung Amsterdam starten sollte. Es folgte demnach eine Diskussion mit Ryanair-Mitarbeitern. Aufgebracht habe der Passagier erst an eine Fensterscheibe geklopft, um das Flugzeug aufzuhalten. Dann habe er die Tür eingerannt und sei rausgelaufen. Mitarbeiter der Airline hätten ihn festhalten müssen.

23-Jähriger muss erneut vor Gericht

Das Gericht habe dem 23-Jährigen vorgeworfen, ein magnetisches Türschloss am Flughafen beschädigt zu haben. Der junge Mann wurde demnach auf Kaution freigelassen, er muss aber am 8. November erneut vor Gericht erscheinen. Davon zeigte er sich wenig beeindruckt: Vor Fotografen ließ er seine Hose herunter und zeigte seinen nackten Hintern.

Ryanair hat wegen Streiks am Freitag europaweit 150 Flüge abgesagt. Beteiligt sind Mitarbeiter in Spanien, Portugal, Italien, den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

Flugzeug Sitz New Zealand
fin / DPA
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