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First Class Ein Trip nach Rom ohne Tokio zu verlassen: Japanische Firma bietet virtuelles Sightseeing

Sehen Sie im Video: Tokio nicht verlassen, um "Rom" zu sehen: Japanische Firma bietet virtuelles Sightseeing.




Der japanische Geschäftsmann Katsuo Inoue und seine Frau sind unterwegs in die Sommerferien - Reiseziel Italien, mit Städten wie Florenz und Rom. Und sie sollten tatsächlich eine Menge zu sehen bekommen - ohne Tokio auch nur zu verlassen. Flugreisen in Corona-Zeiten. Das Modell einer Flugzeugkabine und digitale Technik machen virtuelles Sightseeing in Übersee möglich. Katsuo Inoue sagt, er sei ja schon viel geflogen, aber noch nie nach Italien. Und wie war diese Reise? O-Ton: "Obwohl ich das ja nur virtuell gesehen habe, war doch mein Gesamteindruck ziemlich gut. Denn ich konnte ein echtes Gefühl dafür entwickeln, die Dinge vor Ort zu sehen." Die Firma "First Airlines" bietet solche Dienstleistungen an. Die Gäste sind hier alle "First Class" unterwegs, mit entsprechenden "echten" Mahlzeiten und Blicken aus den - allerdings virtuellen - Kabinenfenstern. Der Chef von "First Airlines", Hiroaki Abe, sagt dazu: O-Ton: "Es gibt Kunden, die uns wählen, weil sie wegen des Coronavirus nicht ins Ausland reisen können. Es gibt auch Kunden, die sind es einfach gewohnt, jedes Jahr nach Hawaii zu fliegen. Das geht jetzt nicht, also kommen sie zu uns und genießen ihren ganz besonderen Trip nach "Hawaii". Die Nachfrage wächst hier enorm!." Die Firma sagt, die Buchungen seien seit Beginn der Pandemie um 50 Prozent gestiegen. Allerdings gibt es das Geschäfsmodell hier bereits seit 2016 - für Menschen mit nicht so viel Geld oder auch nicht so viel Zeit, um als Tourist rund um die Uhr rund um die Welt zu jetten.
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In Japan bietet eine Firma virtuelles Sightseeing in Übersee an - man muss sein Heimatland gar nicht verlassen, um ferne Destinationen zu erleben. Und noch dazu fliegt man First Class. 

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