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Weltreise trotz MS: Die 29-jährige Samira reist um die Welt – obwohl sie an Multipler Sklerose erkrankt ist

Sie wollte sich von ihrer Krankheit nicht einschränken lassen: Samira Mousa aus Berlin sparte, plante – und startete dann den großen Trip, von dem sie schon lange geträumt hatte.

Die Weltreisende Samira auf einem Gemüsemarkt in Bangkok

Die Weltreisende Samira auf einem Gemüsemarkt in Bangkok

Um die Welt reisen, nur mit einem großen Rucksack; sich frei und ungebunden fühlen, fremde Länder kennenlernen und erst wieder nach Hause fliegen, wenn das eigene Fernweh gestillt ist – von einem solchen Erlebnis träumte Samira Mousa. Die 29-Jährige war schon öfters verreist – für ein paar Wochen am Stück. Immer war sie neidisch gewesen auf die Backpacker, die so lange weiterreisten, bis sie keine Lust oder kein Geld mehr hatten. Das wollte sie auch. Doch bei Samira kam eine Schwierigkeit hinzu, die ein solches Projekt fast unmöglich machte: Sie leidet unter Multipler Sklerose.

Als sie gerade Anfang 20 war, wurde die MS bei ihr festgestellt. Die Krankheit verläuft in Schüben: Meist geht es Samira sehr gut. Doch sie muss immer vorausplanen für Zeiten, in denen es anders aussieht. Dennoch war es gerade die Diagnose, die in ihr den Wunsch weckte, auf Weltreise zu gehen. Trotz der Angst. "Ob krank oder nicht: Du hast niemals eine Garantie dafür, dass dir nie etwas passiert. Egal, wo du bist", sagte sie dem Portal "Reisereporter".  "Im schlimmsten Fall wäre ich einfach wieder nach Deutschland zurückgekehrt.“

Passieren kann einem schließlich überall etwas

Um sich den Traum von der großen Reise zu finanzieren, arbeitete die junge Frau in einem 40-Stunden-Job und kellnerte zusätzlich noch abends. Anderthalb Jahre lang sparte sie, wo es nur ging und legte möglichst viel Geld beiseite. Sie begann nebenher einen Blog zu schreiben und einen Instagram-Account einzurichten. Dann brach sie auf. Im Gepäck: Jede Menge Medikamente und wichtige Nahrungsergänzungsmittel, die Samira täglich einnehmen muss. Und noch ein Punkt ist wichtig für sie: Überall zu wissen, wo das nächste Krankenhaus in der Nähe ist.

Immerhin überkommen die MS-Schübe Samira nicht von einer Sekunde auf die andere. Sie wird meist von ihrem Körper vorgewarnt: Ihre Hände beginnen zu kribbeln, sie sieht doppelt. Dann weiß sie: Es ist Zeit für eine Kortisonbehandlung im Krankenhaus. "So gesehen ist Durchfall schlimmer.", sagt Samira trocken.

Inzwischen bereiste sie Thailand, Indonesien, Mexiko, Kolumbien, Panama und Italien. Dann ging es für Samira im zweiten Jahr nach Vietnam, Australien, Kolumbien und Sizilien. "Für mich war das Entscheidende nie, möglichst viele Länder zu bereisen, sondern selbst zu entscheiden, wie lange ich an einem Ort bleiben möchte", sagt die 29-Jährige. Sie genießt die Momente, in denen sie wirklich allein unterwegs ist, genauso wie die, die sie mit alten Freunden oder neuen Weggefährten verbringt.

Samira und ihr Körper sind ein Team

Das Reisen hat ihr auch geholfen, mit ihrer Krankheit neu umgehen zu lernen: "Ich und mein Körper sind eins, wir sind ein Team. Die denkende Samira kämpft nicht gegen den bösen Körper. Ich habe gemerkt, dass diese Einstellung besonders bei einer Autoimmunerkrankung falsch ist.“ Inzwischen hat Samira ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben. Es heißt: "Und morgen die Welt".

Quelle: "Reisereporter" / Instagram

Der Millionär von hinten an seinem Laptop am Strand
wt

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(