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Flug nach New York City: Sitznachbar fordert Frau auf, nicht Spanisch zu sprechen – dann hört er noch mehr Spanisch

Auf dem Flug nach New York City fordert ein Mann seine Sitznachbarin auf, die Sprache zu wechseln. Um sie herum allerdings erklären sich Leute solidarisch – und fangen ebenfalls an, Spanisch zu sprechen.

Screenshot Tweet

Auf Twitter berichtet Primak von dem Vorfall

Auf dem Flug nach New York City löste ein Passagier mit seiner unhöflichen Aufforderung eine Kettenreaktion aus. Auf Twitter schreibt die Sitznachbarin des Manns, Jaime Primak, über den Vorfall. Er habe sie darum gebeten, nicht mehr Spanisch zu sprechen. Doch weder der Mann noch Primak rechneten mit der Zivilcourage, die die anderen Passagiere bewiesen. Ein Mann begann sofort, ebenfalls Spanisch zu sprechen. Auch eine Flugbegleiterin eilte Primak zu Hilfe und sprach plötzlich Spanisch. Primak sagt, sie sei über diese Reaktionen so glücklich gewesen, dass sie am liebsten lostanzen wollte. 

Twitter-User unterstützen Primak

Auf Twitter geht der Post viral. Die Kommentatoren erzürnen sich über die Frechheit des Mannes. Ein User schreibt: "Ich spreche nicht mal Spanisch, aber ich hätte es versucht, nur um diesen Kerl zu ärgern." Andere sagen, sie hätten den Mann wohl in sämtlichen ihnen bekannten Sprachen beschimpft. Ein Kommentator weist darauf hin, dass in New York City, das Ziel dieses Fluges, mehr als 800 verschiedene Sprachen gesprochen werden: 

Einige Twitter-User berichten von ähnlichen Vorfällen, die ihnen im Flugzeug widerfahren sind. Ein Kommentator schreibt, er habe in einem Flieger mit seinen Eltern in seiner Muttersprache telefoniert und ein Mann hätte ihn darum gebeten, dies zu unterlassen. Daraufhin habe sich eine Frau umgedreht, mit den Augen gerollt und den Bittsteller auf Deutsch beschimpft.

Rassismus sollte keinen Platz in der Gesellschaft haben

Primak betont auf Twitter mehrmals, dass sie gerührt sei von dem vielen Zuspruch. Einerseits ist es tragisch, dass Menschen jeden Tag mit Rassismus zu kämpfen haben. Andererseits beweist dieser Vorfall, dass es viele Menschen gibt, die sich deutlich gegen Rassismus aussprechen und sich für Opfer rassistisch motivierter Taten einsetzen.

Quelle: Twitter

fis

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