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Schwimmen verboten: Fäkalienplage an Melbournes Stränden

Melbourne ist mit seinen Traumstränden ein beliebtes Reiseziel. Jetzt aber macht die australische Metropole Negativschlagzeilen: Das Wasser ist mit Fäkalien verunreinigt - das ist nicht nur eklig, sondern auch ein Gesundheitsrisiko.

Schlechte Wasserqualität: Melbournes Strände sind mit Fäkalien verunreinigt.

Schlechte Wasserqualität: Melbournes Strände sind mit Fäkalien verunreinigt.

Der Pfeil lügt nicht. Nicht "gut", nicht "okay", sondern "schlecht" ist die Wasserqualität an den Stränden in Melbourne, die ein Schild in Wassernähe ausweist. Ausgerechnet jetzt, wo viele Touristen aus dem kalten Europa im warmen Australien Entspannung suchen, raten die Behörden dringend vom Baden in der Port Philipp Bay ab.


Der Grund dafür ist ausgesprochen unappetitlich. Melbournes Traumstrände leiden unter einer Fäkalienplage. "Es sind Vogelkacke, Pferdekacke, Kuhmist und menschliche Exkremente", sagte Anthony Boxshall, Leiter der Umweltbehörde im Bundesstaat Victoria, dem Fernsehsender "ABC News 24". Schuld an der Wasserverschmutzung soll der starke Regen der vergangenen Tage und Wochen sein. Dadurch wurden die Abfälle ins Meer gespült.

Schade für die Touristen, die Australier nehmen die Verunreinigungen derweil mit Humor. Auf Twitter machen sie sich über die Plage lustig.



Dabei ist die Angelegenheit durchaus ernstzunehmen. Wer trotz Warnung in den verseuchten Gewässern badet, riskiert eine Magen-Darm-Grippe. Besonders gefährdet seien Kinder und ältere Menschen, teilte die Umweltbehörde mit: "Für einige Menschen kann es wirklich gefährlich werden, deshalb geben wir diese Warnungen heraus."

epp

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