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Von Masai Mara zu den Chyulu Hills: Picknick mit Nashörnern

Der Ausflug in die Masai Mara war voller Höhepunkte: Wir schwebten in einem Heißluftballon über die Baumwipfel - bis uns ein starker Wind fast über die Grenze nach Tansania blies. Zu Mittag speisten wir mit Nashörnern.

Der Tag begann mit einem traumhaften Heißluftballonausflug über die Masai Mara. So tief wie möglich und so hoch wie nötig war die Devise unseres Piloten. So sind wir oft nur um Zentimeter an den Baumwipfeln vorüber geglitten, das eine oder andere Mal sogar mit Astkontakt...

Nach knapp einer Stunde und einer etwas harten Landung war der Spaß vorbei... Der starke Wind wollte uns sogar über die Grenze nach Tansania rüberblasen, aber das wusste der Pilot zu vermeiden, zu aufwändig wäre die Rückführung geworden. Es war jedenfalls für uns alle ein Riesenspaß und so ganz anders als unser Helikopter, denn natürlich konnten wir uns hier einfach treiben lassen.

Dramatische Wolkenfotos

Mittags wartete ein besonderes Erlebnis auf uns. Nach einer Stunde Flug kamen wir in Lewa Downs an, um dort ein Lunch mit Nashörnern einzunehmen. Zwei Nashornbabys, gerade neun Monate und knapp zwei Jahre alt, werden hier von Hand aufgezogen, weil die Mutter leider völlig blind ist. Die kleinen Nashörner haben uns beim Mittagessen unter freiem Himmel Gesellschaft geleistet.

Am Nachmittag ging es weiter ins nächste Camp. Kurs Süd gen Tansania. Kurz vor der Grenze liegen hier die Chyulu Hills und das Camp ya Kanzi. Auf dem Weg sind wir in sich bildende Gewitterwolken geraten und konnten dramatische Wolkenfotos machen. Auch wollten wir noch mal schnell den Kilimanjaro in diesen spannenden Lichtverhältnissen fotografieren, aber der Treibstoff reichte nicht ganz aus, nahe genug heran zu kommen. So sind wir zum Sonnenuntergang im Camp gelandet. Am Nachmittag haben wir dann noch ein kleinen Ausflug zum Sonnenuntergang auf die Chyulu Berge gemacht und den Kilimanjaro im Abendlicht bestaunt. Jeder Tag ist voller Höhepunkte! Noch dreieinhalb Wochen bis Kapstadt!

Nach einem guten Essen und einer erholsamen Nacht ging es am späten Vormittag zu einem Ausflug zum Tsavo West National Park. Dort gibt es die berühmte Mzima Quelle, in der sich Hippos in klarem Wasser aufhalten. Ein seltener Anblick, den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Die Elefanten von Tsavo sind auch bekannt für ihre ungewöhnliche Farbe. Da sie sich permanent mit rotem Staub bedecken, haben sie die Farbe angenommen. Das bietet natürlich tolle Kontraste zu den anderen Farben.

Michael Poliza
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