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Hin und wieder zurück: Warum es jetzt teurer wird, nach Neuseeland zu reisen

Wenn Menschen sentimental genug sind, ihre Lebensziele aufzuschreiben, steht Neuseeland oft mit auf dem Papier. Das Land ist nicht nur exotisch weit weg, es ist auch atemberaubend schön. Damit das so bleibt, bittet die Regierung ihre Touristen nun zur Kasse - auf bescheidene Weise. 

Neuseeland

Der Hooker Glacier Lake liegt im Schatten des Mount Cook, im Mount Cook National Park in Neuseeland

Picture Alliance

Neuseeland ist Sehnsuchtsort vieler Backpacker und Naturverliebter. Ab dem nächsten Jahr wird das "Herr der Ringe"-Land für Reisende zwar ein wenig teurer, der Euphorie dürfte das jedoch kaum einen Abbruch tun.

25 bis 35 neuseeländische Dollar (15 bis 20 Euro) soll sie kosten, die Touristensteuer. Sie entfällt auf alle Besucher, die zwölf Monate oder weniger bleiben wollen. Grund dafür sind der Schutz der Natur und eine Verbesserung der Infrastruktur. Die neuseeländische Regierung erhofft sich Einnahmen in Höhe von umgerechnet 34 und 47 Millionen Euro, die in Umweltprojekte und touristische Infrastruktur fließen sollen.

Neuseeland dürfte bald mehr jährliche Touristen als Einwohner haben

Aber warum gerade jetzt? Rund 3,8 Millionen Touristen strömen jedes Jahr ins Land der Kiwis. Bis 2024 sollen es sogar 5,1 Millionen pro Jahr werden, wie Neuseelands Tourismusminister Kevin Davis mitteilte. Das sind mehr, als das Land Einwohner hat. Für große Ballungsräume wie Auckland sind die Massen kein Problem, doch kleinere Regionen haben damit Schwierigkeiten; deswegen sind Investitionen nötig. Mit der neuen Steuer sollen "die Besucher zur Infrastruktur, die ihnen zugutekommt, beitragen und helfen, die Natur zu schützen" sagt Davis.

Ab Mitte 2019 soll der Neuseeland-Trip also zwischen 15 und 20 Euro mehr kosten - zahlen muss aber nicht jeder. Ausgenommen von der Steuer sind Besucher aus Australien und allen weiteren Staaten des "The Pacific Islands Forum". Auch Diplomaten und Reisende, die aus beruflichen Gründen nach Neuseeland kommen, müssen die Steuer nicht entrichten.

Inselstaat: Neuseeland verschwindet von Weltkarten - Tourismusbehörde wirbt mit grandioser Kampagne
sve / SpotOnNews
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.