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Insider packt aus Hotelier enthüllt fünf Tricks, die jeder Hotelgast kennen sollte

Ein Hotelzimmer mit geöffneter Tür
1. Lassen Sie Ihre Zahnbürste nicht mehr offen rumliegen
Ein Mangel an Zeit macht die griffbereite Zahnbürste gefällig für Zimmermädchen, die oft nur zwischen 20 bis 30 Minuten pro Zimmer für die Reinigung haben. Im Buch „Total bedient – Ein Zimmermädchen erzählt“, berichtet die Autorin von „der Höchststrafe“, wenn die Zahnbürste zur Reinigung der Toilette verwendet wird.


2. Stellen Sie Ihre Koffer nicht auf den Boden
Gepäck auf dem Boden ist eine Einladung für ein unerwünschtes Souvenir: Bettwanzen. Es ist ganz leicht für Schädlinge in einen auf dem Boden stehenden Koffer hineinzuklettern – und so nehmen Sie die Insekten unbewusst mit nach Hause.


3. Finger weg von der Fernbedienung
Laut einer Studie der US-Universität Houston ist die Fernbedienung der schmutzigste Gegenstand im Hotelzimmer. Die werden so gut wie nie geputzt und so können Keime von Gast zu Gast weitergegeben werden.


4. Trinken Sie nicht aus den Gläsern im Zimmer
Diese Regel gilt auch für die Kaffeebecher. Wieder wegen Zeitmangel müssen Zimmermädchen eine schnelle Lösung finden: Gläser und Becher einfach mit Wasser abspülen oder mit dem gleichen Tuch abwischen, mit dem sie andere Zimmer geputzt haben. 


5. Stellen Sie keine eigenen Getränke in die Minibar
Eklig ist dieser Fall nicht, aber schon ärgerlich. Für mitgebrachte Getränke kann man am Ende bezahlen, denn die Hotels kontrollieren die Mini-Bar streng und berechnen eventuell die selbst gekauften Getränke – und dann auch noch zum höheren Hotel-Preis.
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Urlaubszeit ist Reisezeit - und das heißt Hochkonjunktur in den Hotels. Für Reisende sind die Häuser mit Zimmerservice und Co. vor allem bequem. Doch Urlauber sollten ein paar Tricks kennen - die enthüllt jetzt ein Insider.

Campen auf dem Zeltplatz, Etagenbetten in der Jugendherberge - oder eben doch das bequeme Hotel mit der Sternebewertung: Je nach Lust und Geldbeutel lässt sich der Sommerurlaub ganz unterschiedlich gestalten. Wer sich für den Aufenthalt in einem Hotel entschieden hat, sollte aber sehr genau hinsehen, empfiehlt Grand-Hotelier Carsten K. Rath im "Focus". Der Insider klärt in seinem Buch "Sex bitte nur in der Suite: Aus dem Leben eines Grand Hoteliers" Reisende über einige Irrtümer auf und gibt Tipps, wie man das Beste aus dem Urlaub rausholen kann.

1. Sternebewertungen und Komfort

In einem 5-Sterne-Hotel wird wohl kaum ein Gast über miesen Service klagen oder in durchgelegenen Betten schlafen müssen - oder? Tatsächlich müssen die Häuser für Sterne-Bewertungen eine gewisse Ausstattung bieten wie eine Mini-Bar oder einen Fernseher. Doch über die Qualität sagt das wenig aus. So kann ein 4-Sterne-Haus, dass schon in die Jahre gekommen ist, weniger luxuriös sein als ein 3-Sterne-Hotel, das nagelneu gebaut und eingerichtet wurde. Einige Hotels verzichten sogar auf die Sterne-Bewertung und bieten dennoch gute Ausstattung und Service. Reisende sollten sich vor dem Buchen überlegen, was sie von dem Hotel erwarten, beispielsweise Lage, Ausstattung oder Alter des Hauses.

2. Preise der Hotels vergleichen

Fast jede zweite Buchung erfolgt heute über Reise- und Hotelportale. Aber ist das wirklich die günstigste Art zu reisen? Nein, schreibt der Experte. Denn die Preise auf diesen Portalen sind nicht immer einfach zu vergleichen, da es Unterschiede bei den Zimmerkategorien oder den angebotenen Zusatzservices geben kann, die für den Buchenden nur schwer ersichtlich sind. Auch den besten Preis bekommt man so nicht immer. Rath empfiehlt, per Mail oder Telefon bei dem Hotel nachzufragen, was sie anbieten können. Tatsächlich zahlen die Hotels eine Vermittlungsgebühr an die Portale. Die sparen sie sich, wenn Sie direkt beim Hotel buchen. Dafür bekommt man häufig einen ansonsten kostenpflichtigen Service gratis angeboten, wie Frühstück, Getränke oder Aufenthalt im Spa.  

Zimmermädchen packt aus

3. Geburtstag, Hochzeitstag und Co. im Hotel feiern

Wer einen besonderen Anlass in einem Hotel feiern will, sollte dem Haus etwas auf die Sprünge helfen und schon bei der Buchung oder spätestens bei der Anmeldung an der Rezeption darauf hinweisen. "Oft zeigen sie sich dann großzügig – etwa mit Champagner auf dem Zimmer oder einer kulinarischen Überraschung beim abendlichen Besuch des Hotelrestaurants", so Rath.

4. Die richtige Seite des Hotelbettes aussuchen

Sie buchen ein Doppelzimmer zur Einzelnutzung, Sie öffnen die Zimmertür, stellen den Koffer ab - und entscheiden sich, auf welcher Seite des Doppelbettes Sie schlafen wollen. Die meisten Gäste wählen das Bett, das am nächsten zum Badezimmer liegt. Häufig sind diese Bettenseiten nicht direkt am Fenster. Doch genau diese Seite sollte man wählen, rät der Experte. "Weil sie viel seltener genutzt wird, ist sie weniger durchgelegen – und bietet so den gesünderen Schlaf. Wenn Sie also nicht gerade in einem nagelneuen Hotel mit taufrischen Matratzen übernachten: Wählen Sie diese Seite. Ihr Rücken wird es Ihnen danken", schreibt Rath im "Focus".

5. Ekel-Alarm bei Gläsern im Badezimmer

Finger weg von den Gläsern im Bad, rät Rath eindringlich. Diese würden nicht immer durch frisch gespülte Gläser ausgetauscht, sondern würden "aus falsch verstandener Effizienz" in manchen Hotels nur schnell ausgewischt. Besonders fies dabei: "In manchen Häusern haben die Reinigungskräfte genau einen (in Ziffern: 1) Lappen, mit dem sie das gesamte Zimmer putzen", so Rath. Das würde natürlich nicht für alle Hotels gelten. Dennoch: "Ich fasse diese Gläser in fremden Hotels grundsätzlich nicht an, geschweige denn würde ich daraus trinken."

kg

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