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Flirten auf einer Serviette Er bekam einen Liebesbrief von einer Fremden - jetzt sucht die Lufthansa nach ihr


Mauricé von Strömborg bekam im Flugzeug einen anonymen Liebesbrief von einer Flugbegleiterin überreicht. Eine Mitreisende wollte ihn gerne kennenlernen. Jetzt sucht er die Frau - und bekommt Hilfe von der Lufthansa.

Liebesbriefe sind so herrlich romantisch. Und was lässt die Schmetterlinge im Bauch noch mehr flattern? Richtig, wenn Dating-Prosa von einer unbekannten Person geschrieben wurde. Und dann auch noch über den Wolken - ein bisschen kitschig vielleicht, doch nun ist Mauricé von Strömborg auf der Suche nach einer fremden Liebesbriefschreiberin.

Er war gerade auf dem Lufthansa-Rückflug von Faro nach Frankfurt, als eine Flugbegleiterin ihm eine bekritzelte Serviette überreichte. Auf dem Papierstück stand: "Hi! Eigentlich mache ich ja so etwas nicht, aber ich hatte das Gefühl, dass du mich in der Boarding-Area ganz besonders angelächelt hast ... und ich die Chance verpasst habe, zurück zu lächeln ... und dich vielleicht zu treffen. Habe ich mir das nur eingebildet? Willst du es noch einmal probieren?" Unterschrieben war der Brief nicht mit einem Namen, sondern mit der Sitznummer im Flugzeug: 20F. 

Passagier bittet Netzgemeinde um Hilfe

Da Strömborg seine heimliche Verehrerin nicht im Flugzeug angesprochen hat (und offenbar seine Kollegen im Flieger nicht schnell genug geschaltet haben), bat er via Facebook um Hilfe. "Gesucht wird eine junge, hübsche Dame, ungefähr Mitte 20 mit dunklem Haar. Sie soll deutsch, Englisch und Portugiesisch gesprochen haben", schreibt der Empfänger des Liebesbriefes. "Falls jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der an dem Datum von oder über Frankfurt nach Faro geflogen ist, dann bitte melden." Den Post feuerte er aber nicht nur einfach so ins Netz, er markierte auch die Lufthansa.

Lufthansa hilft bei der Suche

Die Airline reagierte auf den Post. "Lieber ‎Mauricé, eine wirklich süße Geschichte, die nach eine 'Happy-Ending' ruft. Wir schauen mal, was wir hier unternehmen können. Ich kann keine Versprechungen machen, habe es aber soeben weitergeleitet", schrieb ein Mitarbeiter aus dem Social-Media-Team von der Lufthansa. Und die Posts anderer User müssten Mauricé von Strömborg eigentlich Mut machen. Eine Userin berichtet: "Auch ich habe mich getraut, übrigens auch auf einem LH Flug, von einem Crew Mitglied so eine Servietten Nachricht weiterleiten zu lassen. Daraus entstand eine Freundschaft."

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kg

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