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Luxus-Kooperation S-Klasse in der Boeing: Mercedes entwirft First Class für Emirates

Das neue First-Class-Design von Emirates und Mercedes
So sieht das Reisen für den nicht ganz so schmalen Geldbeutel aus. Eine First-Class-Suite von Emirates, die dem Design und der Verarbeitung einer S-Klasse von Mercedes nachempfunden ist.
© Daimler/Mercedes-Benz/Emirates
Dass die Airline Emirates bei der Ausstattung ihrer First Class nicht geizt, ist bekannt. Im Zuge der neuen Kooperation mit Mercedes-Benz wird das Reisen in der ersten Klasse der Airline demnächst noch luxuriöser.

Wer ab dem 1. Dezember mit der Airline Emirates in der First Class reist, mag sich fragen, ob er nun fliegt oder in einer S-Klasse von Mercedes sitzt: Die neuen Private Suits der Boeing-777-Modelle von Emirates sind nämlich komplett am Design des Flaggschiffs von Mercedes orientiert. 

Die beiden Marken gehen eine Kooperation ein, in der der Autohersteller Mercedes-Benz das Design für die First Class der Emirates-Flieger übernommen hat. Damit schmelzen laut eigenen Angaben "zwei Weltmarken zusammen, die für Luxus, Innovation und Komfort stehen". 

Emirates und Mercedes-Benz: mehr Luxus, weniger Fluggefühl

Die etwa vier Quadratmeter großen Suites bersten geradezu vor Luxus. Neben dem von Mercedes inspirierten Design bietet die Kabine Schlafmöglichkeiten, eine Dusche, hochwertige Technologie sowie virtuelle Fenster. Hochwertige Bedienelemente und ein Ambiente-Lichtsystem sollen für ein "neues Flugerlebnis sorgen". Der Fluggast soll das Gefühl haben, dass er sich nicht in einem Flugzeug befindet, sondern in einer S-Klasse über den Wolken. 

Prägen Sie sich das folgende Gesicht gut ein... Denn es könnte Ihnen den Luxus-Traum eines First-Class-Fluges erfüllen. Wenn Sie den Mann zur richtigen Zeit erkennen! Denn Reiseblogger Gilbert Ott tauscht seinen First-Class-Sitz mit einem beliebigen Sitz eines Mitfliegenden. Der Passagier, der ihn am Flughafen findet, mit ihm in dem gleichen Flieger sitzt und ihn als erstes um den Tausch bittet, bekommt ihn. Für den 30-jährigen Ott ist Fliegen nichts Besonderes. Bis zu Hundert Mal pro Jahr sitzt er ein einem Flugzeug. Immer in der Business oder First Class. Auf Instagram oder Twitter gibt er wenige Tage vor seinem Abflugtag Tipps über seinen Aufenthaltsorten bekannt. Die Aktion ist jedoch nicht ganz uneigennützig: Ott möchte auf seinen Blog "God Save the Points" aufmerksam machen. Dort beschäftigt er sich mit Reisedeals und -tipps. Seine Flugerfahrung resultiert aus einer Fernbeziehung mit seiner jetzigen Frau Laura Burns. Die beiden mussten für eine längere Zeit viele Kilometer zurücklegen, um sich zu sehen. Dieses Wissen möchten sie jetzt an andere Reisende weitergeben. Ott gibt an, in diesem Jahr noch Städte wie Zürich, Luxemburg und Frankfurt zu bereisen. Also: Augen auf! Vielleicht sind Sie der nächste glückliche Gewinner.
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fk

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