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Fluggastrechte: Was tun, wenn der Koffer verschwindet?

Im vergangenen Jahr verschwanden weltweit auf Flughäfen über 29 Millionen Gepäckstücke. Die große Mehrheit der verschollenen Koffer taucht zwar wieder auf, Reisende haben dennoch Anspruch auf Entschädigung. Was Urlauber vor dem Abflug wissen sollten.

Es ist ein Riesenärgernis, das einem den Urlaub oder die Rückkehr nach Hause vermiesen kann: Frohen Mutes kommt man am Flughafen seines Reiseziels an - doch was fehlt, ist der Koffer. Mehr als 29 Millionen Gepäckstücke wurden 2010 weltweit auf Flughäfen vermisst. Laut der auf Luftfahrtdaten spezialisierten Organisation Sita wurden 12 Prozent der verschwundenen Gepäckstücke auf falsche Förderbänder und Gepäckwagen gelegt, wenn die Passagiere umsteigen mussten. 14 Prozent verließen nicht den Abreise-Flughafen. Andere Koffer wurden falsch beschriftet oder nicht in das richtige Flugzeug geladen. Die Luftfahrtunternehmen kostet das Gepäckdesaster jedes Jahr fast drei Milliarden Dollar - auch weil Reisende Anspruch auf Entschädigung haben. Worauf Betroffene achten sollten.

Was muss ich tun, wenn mein Gepäck nicht an der Ausgabe ankommt?

Kommt das Gepäck nicht an, sollten sich Reisende sofort an die Gepäckermittlung, ihre Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter wenden. Wichtig ist, eine formelle Verlustmeldung aufzugeben. Dem Reisenden steht eine Kopie davon zu.

Wie werde ich bei verspätetem Gepäck entschädigt?

Die Fluggesellschaft muss bei verspätetem Gepäck für Einkäufe am Urlaubsort aufkommen, die durch die Verspätung nötig werden. Dabei gilt das Prinzip der Schadensminderung. Passagiere sollten also zunächst nur das Nötigste und keine Luxusartikel einkaufen. Dafür können sie bei der Fluggesellschaft einen Vorschuss erfragen. Die Quittungen der gekauften Waren sollten die Kunden aufheben, um sie nachher vorlegen zu können.

Wie kommt das verspätete Gepäck in die Unterkunft?

Viele Fluggesellschaften liefern das verspätete Gepäck ohnehin in die Unterkunft nach. Ausdrücklich verpflichtet sind sie dazu nicht. Sie müssen aber für die Schäden durch die Verspätung haften - bei einem Rechtsstreit könnten die Passagiere also auch Fahrtkosten für die Abholung geltend machen.

Wie wird für immer verlorenes Gepäck entschädigt?

Für die Entschädigung von Gepäck, das gar nicht mehr auftaucht, gilt eine Grenze von rund 1100 Euro pro Reisendem. Als endgültig verschollen gelten Taschen und Koffer laut Verbraucherschützern nach etwa drei Wochen.

Was muss ich bei Pauschalreisen beachten?

Bei Pauschalreisen kann zusätzlich zur Entschädigung der Reisepreis gemindert werden. Dafür gilt laut Verbraucherschützern die Regel "bis zu 25 Prozent" Preisminderung pro Tag, an dem das eigene Gepäck nicht zur Verfügung steht - weil der damit verbundene Ärger den Wert der Reise schmälert. Bei Pauschalreisen werden auch die Entschädigungsansprüche an die Fluggesellschaften über den Veranstalter abgewickelt.

Ist eine Reisegepäckversicherung sinnvoll?

In vielen Fällen sind Reisegepäckversicherungen nach Ansicht von Experten überflüssig. Geht das Gepäck beim Flug verloren, haftet die Fluggesellschaft. Sie ist allerdings nur für aufgegebenes Gepäck verantwortlich, bis zu der genannten 1100-Euro-Grenze. Eine Gepäckversicherung kann sich lohnen, wenn besonders teure Waren zusätzlich abgesichert werden sollen.

Wo gelten diese Rechte?

Die Rechte gelten, wenn Abflugs- und Zielort in Ländern liegen, die das sogenannte Montrealer Übereinkommen unterzeichnet haben. Dazu zählen unter anderem alle EU-Staaten, die USA und Japan. Die Rechte gelten zudem für alle EU-Fluggesellschaften, auch wenn sie in ein Nicht-Unterzeichner-Land fliegen oder von dort kommen.

tib
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(