Flugreisen Was darf noch ins Handgepäck?


Für Flugreisen nach Großbritannien und in die USA gelten derzeit verschärfte Sicherheitsbedingungen. Auf deutschen USA-Flügen dürfen vorerst keine Flüssigkeiten mehr mit an Bord genommen werden. stern.de verrät, was noch ins Handgepäck darf.
Von Jens Maier

Wegen des Terror-Alarms in Großbritannien kommt es nach wie vor zu erheblichen Behinderungen im internationalen Luftverkehr. Mehrere Dutzend Flüge von und nach Großbritannien mussten erneut gestrichen werden. Die Deutsche Lufthansa hat ihre Flüge nach London-Heathrow zwar wieder aufgenommen, aber auch hier muss mit Verzögerungen gerechnet werden. Aus Sorge vor einer neuen Terrorserie gilt weiterhin höchste Alarmstufe, deshalb gibt es auch weiterhin strenge Auflagen.

Handgepäck darf von Großbritannien aus nicht mehr mit an Bord genommen werde. Dies gilt auch für alle Passagiere, die in London lediglich umsteigen. Die wenigen Dinge, die noch erlaubt sind (siehe Kasten), sollten nach Möglichkeit in einem transparenten Plastikbeutel transportiert werden. Die strengeren Auflagen gelten auch für Reisende in die USA.

Flüssigkeiten auch auf USA-Flügen verboten

Auch auf USA-Flügen gelten ab sofort verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Auf Anordnung des Bundesinnenministeriums gelten auf Flügen in die USA ab sofort neue Regelungen. Passagiere in die USA dürfen ab sofort weder Flüssigkeiten noch Gels - gleich welcher Größe - im Handgepäck in die Flugzeugkabine mitführen. Diese Gegenstände müssen schon vor Beginn der Reise im Gepäck verstaut und aufgegeben werden.

Erhebliche Verzögerungen bei Abfertigung

Viele Fluggäste müssten sich weiterhin auf erhebliche Wartezeiten einstellen, teilte die britische Betreibergesellschaft des Flughafens Heathrow, BAA. Auf dem Flughafen saßen gestern Abend noch mehrere tausend Menschen fest. Es wird voraussichtlich noch einige Tage dauern, bis sich die Lage an den Flughäfen vollkommen normalisiert hat.

Gestern Vormittag war der Flughafen wegen der vereitelten Anschläge und der darauf folgenden Sicherheitswarnung weitgehend gesperrt worden. Die meisten Flugzeuge durften auf dem drittgrößten Airport der Welt weder starten noch landen. Zahlreiche Fluggesellschaften und Airports strichen hunderte Flüge. Allein in Großbritannien saßen nach offiziellen Angaben rund 400.000 Passagiere fest. Viele Reisende weichen auf neue Routen aus: So sind die Zugverbindungen zum europäischen Kontinent durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal komplett ausgebucht.


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