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Pilotenstreik: Lufthansa muss 1000 Flüge streichen

Die Lufthansa-Piloten weiten ihren 13. Streik aus. Rund 140.000 Reisende werden deshalb am Mittwoch wohl nicht wie geplant an ihr Ziel kommen. Aber zumindest eine gute Nachricht hat die Airline für ihre Fluggäste.

Eine Reihe leerer Check-In-Schalter der Lufthansa

Am Flughafen München waren Check-In-Schalter der Lufthansa am Dienstag verwaist. Mittwoch wird es ähnlich aussehen.

Wegen des erneuten Pilotenstreiks bei der Lufthansa fallen am Mittwoch tausend Flüge aus. Insgesamt seien 140.000 Passagiere betroffen, teilte die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Betroffen seien nicht nur Kurz- und Mittelstreckenflüge, sondern auch 52 Langstreckenflüge.

Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten für ihre Fluggäste, erklärte der Konzern. Passagiere, deren Flug wegen des Streiks gestrichen werden musste, könnten ihren Flug kostenfrei umbuchen oder stornieren. Innerdeutsch reisende Fluggäste, deren Lufthansa-Flug abgesagt wurde, könnten die Züge der Deutschen Bahn nutzen.

Die Pilotengewerkschaft Cockpit hatte am Dienstagmorgen ihren nunmehr 13. Streik in dem zähen Tarifkonflikt mit der Lufthansa begonnen: Etwa jeder zweite der 170 Langstreckenflüge fiel aus. Für Mittwoch hat Cockpit zu einem Streik auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen ab Deutschland aufgerufen.

tkr/AFP

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