Qantas Notlandung nach schweren Turbulenzen

Ein Airbus der australischen Fluggesellschaft Qantas ist am Dienstag wegen Turbulenzen zur Notlandung gezwungen worden. Knapp 40 Passagiere wurden bei dem Zwischenfall verletzt.

Der Airbus A330-300 war auf dem Weg von Singapur nach Perth in Westaustralien, als die Maschine plötzlich in Turbulenzen geriet. "Die Besatzung setzte ein Notsignal ab", teilte die australische Flugsicherheit ATSB mit. An Bord befanden sich 303 Reisende und zehn Besatzungsmitglieder.

Das Flugzeug landete ohne weitere Zwischenfälle auf dem entlegenen Flughafen Learmonth, der nur über ein etwa 3000 Meter langes Rollfeld verfügt. Die nächst gelegene Stadt ist Exmouth, die etwa 1100 Kilometer nördlich von Perth entfernt ist.

Nach Angaben der Luftfahrtbehörde wurden bei dem Zwischenfall drei Besatzungsmitglieder und knapp 40 Passagiere verletzt. 15 von ihnen hätten schwerere Verletzungen wie Knochenbrüche und Platzwunden erlitten.

Erst im Juli war ein Qantas-Jumbojet in Manila auf den Philippinen notgelandet, nachdem mitten im Flug ein Sauerstofftank an Bord explodiert war und ein drei Meter breites Loch in den Rumpf gerissen hatte.

Reuters/DPA

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