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Boxkampf: Weltmeister Klitschko belächelt Späße von Gegner Wach

Am Samstagabend trifft Wladimir Klitschko auf den 32-jährigen Mariusz Wach. Von den Sticheleien seines Gegners Wach lässt sich der Boxweltmeister im Schwergewicht nicht verunsichern.

Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko hatte drei Tage vor seinem 22. Titelkampf nur ein müdes Lächeln für die Späße seines Herausforderers übrig.

Beim offiziellen Training in einem Autohaus in Hamburg verzog sich das Gesicht des Trägers der WM-Gürtel der Verbände IBF, WBO und WBA zu einem Grinsen, als er Mariusz Wach zusah. Dessen Trainer Juan DeLeon hatte nämlich Pratzen genannte Trainings-Handschuhe übergezogen, auf denen Konterfeis von Klitschko prangten, die der Herausforderer eifrig mit den Fausthandschuhen bearbeitete.

"Man kann das mit Humor nehmen", sagte Klitschko zu den PR-Gags seines polnischen Gegners. "Aber am Samstag wird es dann nicht witzig werden, dann ist es ein WM-Kampf." Der Kampf sei zwar auf zwölf Runden angesetzt, aber er wolle Wach vorzeitig besiegen. Dass der Pole in der O2 World nicht so ungehindert Treffer im Gesicht des Weltmeisters landen können wird, dürfte klar sein. "Aber ich freue mich auf die Herausforderung. Mariusz Wach ist motiviert und hat angekündigt, mich K.o. zu schlagen", meinte Klitschko.

Zu Berichten, dass Fritz Sdunek nach dem Tod von Klitschko-Coach Emanuel Steward eine erneute Zusammenarbeit mit dem Box-Weltmeister nicht ausgeschlossen habe, äußerte sich der Ukrainer zurückhaltend. "Jeder weiß, dass wir gut befreundet sind, aber bis Samstag habe ich ein Trainer-Team. Und an Spekulationen beteilige ich mich nicht."

ds/DPA / DPA
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